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Mit "Kompass" ins neue Schuljahr: Outlaw führt Schulprojekte in Brandenburg fort


Die erfolgreichen Schulprojekte "Kompass" im brandenburgischen Sachsenhausen und Zehdenick werden auch im nächsten Schuljahr 2017/2018 in Kooperation mit den jeweiligen Schulen fortgesetzt. Dank der positiven Bewilligungsbescheide des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg können die Outlaw-Teams an den Standorten so für zwei weitere Schuljahre sozialpädagogische Begleitungen, Sozialtrainings und erlebnispädagogische Angebote anbieten.

"Ganz konkret heißt das für uns, dass unsere Arbeit am Standort wirkt und fortgeführt werden soll und das freut uns natürlich", betont dazu Susanne Christopoulos, Regionale Geschäftsführerin von Outlaw in Berlin/Brandenburg . "Mit beiden Projekten bilden wir die Schnittstelle zwischen Schule und Jugendhilfe und unterstützen bereits seit 2015 die Schüler*innen der kooperierenden Schulen mit pädagogischen Angeboten. Diese Arbeit kann dank der erneuten Bewilligung der Förderanträge fortgesetzt und die Kooperationen intensiviert werden."

Im Rahmen der jeweiligen Angebote „Förderung von Lerngruppen für Schüler*innen mit zusätzlichem Unterstützungsbedarf“ in den Jahrgangsstufen 7 und 8 werden den Mädchen und Jungen schulisches Wissen und soziale Kompetenzen vermittelt. Neben der individuellen Förderung bieten die Projekte eine sozialpädagogische Begleitung, Sozialtrainings und erlebnispädagogische Projekte an. Dadurch sollen die Schüler*innen wieder in die Lage versetzt werden, vollständig und erfolgreich am Unterricht ihrer Regelklasse teilzunehmen.

"Ganz wichtig ist uns dabei die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern und Sorgeberechtigten der Schülerinnen und Schüler", ergänzt dazu Susanne Christopoulos. "Das Ziel ist, das Verantwortungs- und Selbstbewusstsein der jungen Menschen zu fördern, damit sie sich im schulischen Alltag wieder sicher fühlen, beteiligen und die nächste Klassenstufe bzw. später den Schulabschluss schaffen."

Auch im brandenburgischen Velten gab es ein Schulprojekt mit dem Namen WALL (Werkstatt-Arbeit-Lernen-Leben). Hier wurden Schüler*innen mit zusätzlichem Unterstützungsbedarf in der Jahrgangsstufe 9 gefördert, besonders um die einfache Berufsbildungsreife zu erlangen oder eine berufsvorbereitende Maßnahme zu beginnen. "Es gab bedauerlicherweise mehrere Faktoren, die uns dazu bewogen haben, für WALL keine erneute Förderung zu beantragen", erklärt Susanne Christopoulos und sagt weiter: "Wir wünschen dem neuem Träger eine erfolgreiche Kooperation mit der Schule und vor allem den Schüler*innen alles Gute für ihren Weg."

Die Schulprojekte "Kompass" werden gefördert durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.