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Schuleröffnung in Dresden: Neuer Outlaw-Hort an der 147. Grundschule öffnet seine Türen


Das Hort-Team (v. L.): Olga Borovskaja-Lötzsch, Kornelia Rolff, Marlen Kamerknecht und Kay Grundmann

Gemeinsam mit der 147. Grundschule in Dresden-Pieschen feierte zum Start des neuen Schuljahres 2017/2018 auch der neue Hort der Outlaw Kinder- und Jugendhilfe gGmbH Eröffnung. Zur Schuleingangsfeier am Samstag, 5. August 2017, wurden die ersten 48 Erstklässler*innen der neuen Schule eingeschult und betraten erstmals die Räume der Schule und des Horts. Die offizielle Eröffnung der neuen Grundschule folgte dann am Montag zum Schulstart in Sachsen – Oberbürgermeister Dirk Hilbert besuchte dazu die Schule und durchschnitt symbolisch das Band.

"Es war eine wirklich gelungene Einschulung der ersten Schulkinder der neuen Schule – ein richtig historischer Moment", erinnert sich Bereichsleiterin Susa Rühle, die zunächst die Leitung des Horts übernimmt und sich auf die verschiedenen Kooperationspartner*innen auf dem Campus freut: "Die Schule ist Teil eines großen Bildungscampus' mit einem Förderzentrum und einer Ganztagsbetreuung für Hörgeschädigte, zwei Kitas und dem Berufsschulzentrum für Gesundheit und Soziales, in dem unter anderem Erzieher*innen ausgebildet werden", erklärt die Bereichsleiterin und betont: „Der Campus ist ein besonderer Ort, an dem Ideale wie Toleranz und Inklusion gelebt werden – daran mitwirken zu dürfen, ist eine schöne und spannende Aufgabe."

Das zeigte sich auch schon zum Schuleingangsfest am Samstag: Zunächst eröffneten Kinder der Tanzgruppe der 56. Grundschule in Dresden die Feier. Anschließend begrüßten die Lehrer*innen und zwei der neuen Kolleg*innen des Hort-Teams – Cornelia Rolff und Marlen Kamerknecht – die Mädchen und Jungen für eine kurze Schulstunde. Begeistert betraten die Grundschüler*innen der zwei ersten Klassen ihre Klassenzimmer und erhielten von der Schulleiterin einen Schlüssel des Wissens. Bei Sonnenschein und blauem Himmel bekam jedes Kind im Anschluss die ersehnte Zuckertüte von den Eltern im Parkgelände hinter der Schule.

"Pünktlich zum Schulbeginn konnte der Schulneubau fertig gestellt werden, nur im Außengelände werden wir wohl noch einige Zeit mit Bauzäunen leben müssen", erklärt Bereichsleiterin Susa Rühle. Auch für die Nutzung der Horträume fehlt noch die Betriebserlaubnis. "Das ist aber kein Problem", betont Susa Rühle und ergänzt: "Bis dahin ziehen wir mit den Hortkindern ins benachbarte Förderzentrum für Hörgeschädigte und lernen so auch gleich unsere neuen Nachbar*innen kennen." Der Vorteil: Kooperationen, die sonst längerfristig hätten geplant werden müssen, entstehen so gleich ganz praktisch von Beginn an.

Zum Schulstart am Montag nahm dann auch das Outlaw-Hort-Team um Kornelia Rolff, Marlen Kamerknecht und Kay Grundmann die pädagogische Arbeit auf und betreute die Mädchen und Jungen vor und nach ihrem ersten Schultag. Alle drei waren danach genauso geschafft, aber glücklich, wie die meisten der Schulanfänger*innen.