Menü schliessen

Man muss reisen um zu lernen - Bundestagung Familienanaloge Angebote


Die Teilnehmer*innen der Bundestagung auf Norderney

Der fachliche, Regionen übergreifende Austausch, neue Impulse für die tägliche Arbeit und auch ein Stück Erholung warteten auf die Teilnehmer*innen der diesjährigen Bundestagung der Familienanalogen Angebote auf Norderney Ende November. Die Pädagog*innen trafen sich mit der Geschäftsführung und Mitarbeiter*innen von Outlaw, um gemeinsam unter dem Motto „Man muss reisen um zu lernen“ sowohl einen Fokus auf ihre Arbeit in einem Familienanalogen Angebot zu legen als auch eine kleine Auszeit von ihrem anspruchsvollen Alltag zu genießen.

"Wir bieten den Pädagog*innen mit dieser Veranstaltung eine Gelegenheit, untereinander in Kontakt zu kommen und sich über die spezifischen Anforderungen, die ihre Arbeit mit sich bringt, auszutauschen", so Organisatorin Monika Romer. "Außerdem wollen wir sie mit fachlichem Input unterstützen und ihnen Raum für persönliche Anliegen bieten." Neben Infos über die neuesten Entwicklungen bei Outlaw erwarteten die Teilnehmer*innen Workshops zu den Themen Kinderrechte & Beschwerdemanagement, Stressmanagement und Kommunikation. Geschäftsführer Ralf Evers gab einen interessanten Input zum Thema „Familienanaloge Angebote im Spannungsfeld zwischen Landesjugendamt, Sozialversicherung und Finanzamt“.

Hier wurde deutlich, mit welchen vielfältigen Anforderungen die Kooperationspartner*innen sich im beruflichen Alltag auseinandersetzen müssen. „Die Projektbetreiber*innen müssen nicht nur über ausgesprochen fundierte pädagogische Kenntnisse verfügen, sondern auch Themenfelder, wie z. B. Steuer- und Arbeitsrecht im Blick haben. Hier stehen wir ihnen gern unterstützend zur Seite“, so Ralf Evers. Neben dem fachlichen Input und Austausch kam aber auch die Erholung nicht zu kurz: Immer wieder gab es Pausen, die die Pädagog*innen für Strandspaziergänge nutzten und die Abende verbrachten sie gemeinsamen mit anregenden Gesprächen und geselligen Spielrunden.

„Für die Projektbetreiber*innen ist es immer eine große Herausforderung, an einer dreitägigen Tagung teilzunehmen, denn sie müssen für diese Zeit die Betreuung der Kinder durch eine Vertretung sicherstellen", berichtet Monika Romer. „Das ist nicht immer einfach, denn viele Kinder und Jugendliche brauchen ganz besonders viel Kontinuität. Erst recht freuen wir uns deshalb über alle, die die Teilnahme an der Bundestagung möglich machen."