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So arbeiten wir

Unsere Angebote und unsere Konzepte sind von inhaltlichen und strukturellen Leitlinien bestimmt

Sozialräumliche Orientierung: Flexible Hilfen sind nur sinnvoll zu realisieren, wenn sie sozialräumlich organisiert sind. Unsere Angebote sind daher in der Regel in ihrem jeweiligen Viertel verortet und wir beziehen in unsere Angebote und Hilfen den Lebensort/Lebensmittelpunkt von Kindern, Jugendlichen und Familien ein.

Weitgehender Erhalt der sozialen Bezugssysteme: Familie, Freunde, Bildungseinrichtungen - diese Bezüge sollen erhalten bleiben oder wieder hergestellt werden. Wir greifen so wenig wie nötig in die bestehenden Strukturen ein.

Geschlechterorientierung: Wir akzeptieren, dass Männer und Frauen unterschiedliche Voraussetzungen und Bedürfnisse haben. Wir fragen nach den spezifischen Themen von Mädchen und Jungen und suchen nach passenden Antworten.

Prävention vor Intervention: Für uns steht die frühzeitige Förderung immer vor Intervention. Weiche Eingriffe vor harten Eingriffen, auf diese einfache Formel lässt sich unser Verständnis von Prävention bringen. Kinder- und Jugendhilfe insgesamt hat ihren Beitrag dazu zu leisten, dass insbesondere dauernde Fremdunterbringungen zu vermeiden sind. Fördernde, aktivierende Leistungen sind zu erbringen in Kindertageseinrichtungen, in Schulen, in Kinder- und Jugendhäusern, in Beratungsstellen und durch andere geeignete Angebote der erzieherischen Hilfen. Wenn aber intensivere Interventionen in Form von Fremdunterbringungen erforderlich sind, müssen diese auch durchgeführt werden.

Kooperation: Unser Ziel, die Lebensbedingungen junger Menschen und ihrer Familien, können wir nicht alleine erreichen - wir suchen die Kooperation mit Partner*innen innerhalb und außerhalb der Kinder- und Jugendhilfe.

Bildungsorientierung: Wir geben Bildungsanregungen. Kinder, Jugendliche und deren Eltern lernen vor allem jenseits von formalen Bildungsinstitutionen. Sie erfahren Lernen als etwas, dass sie brauchen und das Spaß macht, erweitern damit ihre Fähigkeiten und Kompetenzen, um das eigene Leben selbstständig in die Hand zu nehmen. Lebensweltorientierte Bildung ist der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe.