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Netzwerken am Kessel: Schulprojekt Sachsenhausen kocht mit Mobiler Jugendarbeit des DRK


Ein offenes Ohr für die Belange der Jugendlichen, Hilfeleistung und erlebnispädagogische Angebote gehören zu den wichtigsten Gemeinsamkeiten der Outlaw-Schulprojekte mit der Mobilen Jugendarbeit. Zum Kennenlernen und Austausch trafen sich deshalb am 11. November das Outlaw-Team Franziska Fuchs und Sebastian Opitz mit sechs Jugendlichen aus ihrem Schulprojekt Kompass Sachsenhausen mit Christina Mellem und Dankrad Böker von der Mobilen Jugendarbeit des DRK-Kreisverband Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V. – an einem viel besuchten Freizeittreffpunkt der Oranienburger Jugend im Wald kochten sie gemeinsam Kesselgulasch.

"Wir möchten künftig enger mit dem Team der Mobilen Jugendarbeit arbeiten. Deshalb war es uns wichtig, dass die Schüler sie im Vorfeld bei einer gemeinsamen Aktion kennenlernen" erzählt Sozialpädagoge Sebastian Opitz. Die Mobile Jugendarbeit ist mit allen Akteuren der Jugendhilfe und beteiligten Institutionen in und um Oranienburg vernetzt – davon könne auch das Schulprojekt profitieren. "Die Schüler wollten uns außerdem schon länger ihren Lieblingsort zeigen, dort wo sie sich am Nachmittag meistens aufhalten – da bot es sich an beides miteinander zu verbinden", erzählt Sebastian Opitz weiter.

Um 10.15 Uhr fuhren sie also mit dem Fahrrad zu der Kochstelle, die das Team der Mobilen Jugendarbeit (kurz: MoJa) bereits vorbereitet hatte. Schüler und Erwachsene schälten und schnippelten Paprika, Zwiebeln, Kartoffeln und Fleisch und kochten es zu einem schmackhaften Gulasch. Im Kochen haben die Schüler bereits Übung, so steht es jeden Freitag auf der Agenda des Schulprojektes. Der außergewöhnliche Ort veranlasste zu Scherzen: "Warum schneiden wir so große Stücke? Weil wir in der großen Outdoorküche sind!" und zu lobenden Worten: "Wow, ist das lecker!" Zufrieden und gesättigt verabschiedeten sich alle ins Wochenende.

Franziska Fuchs zieht ein positives Fazit: "Das war eine schöne Aktion, die Jugendlichen haben nun ein persönlichen Eindruck von dem MoJa-Team und eine weitere Anlaufstelle für ihre Bedürfnisse", und Sebastian Opitz ergänzt: "Auch wir konnten das Team in der unbeschwerten Atmosphäre besser kennenlernen und uns austauschen. Wir freuen uns auf die engere Zusammenarbeit."

Das Schulprojekt Kompass Sachsenhausen wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

Die Mobile Jugendarbeit des DRK-Kreisverband Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V. richtet sich lebensweltorientiert an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 Jahren, die ihren primären Lebensmittelpunkt im öffentlichen Raum der Kernstadt von Oranienburg verorten.