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Fans Fairstehen: Erster Fan-Workshop vom Fanprojekt bringt 50 RBL-Fans an einen Tisch


Für mehr Fanzufriedenheit und um gemeinsam zukünftige Herausforderungen in der Fanarbeit anzugehen, veranstaltete das Leipziger Fanprojekt der Outlaw gGmbH gemeinsam mit dem Fanbeauftragten des Vereins RasenBallsport Leipzig (RBL) insgesamt 6 Workshops für die Fans des Zweitligisten.

Im Vordergrund standen Wünsche, Probleme und Fragen der Fans an ihren Verein und natürlich Vorschläge, wie diese gemeinsam umgesetzt werden können. Stichwort Kurvenbild: "Wir wünschen uns ein individuelleres Aussehen der Kurve als solche und vielfältigere Fanartikel“, stellt Jakob Grudzinski vom Leipziger Fanprojekt einen wichtigen Wunsch der insgesamt 50 Workshop-TeilnehmerInnen an ihren Verein vor. Erstmals arbeiteten so Fans aus offiziellen Fanclubs, aus Clubs ohne OFC-Status, ultraafinen Gruppen sowie unorganisierten Fans zusammen.

"Wir haben den Workshop gemeinsam mit dem Fanbeauftragten vom RB Leipzig konzipiert und dabei darauf geachtet, dass wir möglichst viele Meinungen sammeln können, aber auch, dass wir konkrete Ideen und Lösungsvorschläge erarbeiten", erklärt Jakob Grudzinski. Dazu wurden am ersten Workshop-Tag zunächst Themen, Probleme und Fragen der TeilnehmerInnen erfasst. "Hier ging es vor allem um inhaltliche, aber auch um strukturelle, logistische und auch persönliche Sichtweisen", beschreibt Jakob Grudzinski und ergänzt: "Die Fans haben notiert, was ihnen auf dem Herzen liegt oder total nervt und wir haben daraus positive Wünsche an den Verein formuliert."

Am zweiten Workshop-Tag filterten alle TeilnehmerInnen die Ergebnisse der ersten Arbeitsphase und markierten die wichtigsten Wünsche. Diese wurden in Themenbereiche geordnet, um Ideen und Vorschläge zu entwerfen. "Wichtig war uns hier, dass alle Ideen aufgenommen werden – egal ob die überhaupt finanziell, strukturell oder sachlich umgesetzt werden können", unterstreicht Jakob Grudzinski.

Die Ergebnisse präsentierten alle TeilnehmerInnen gemeinsam in der RedBull Arena vor Vereinsverantwortlichen, darunter dem Geschäftsführer Ulrich Wolter, dem Sicherheitsbeauftragten Uwe Matthias sowie MitarbeiterInnen vom Marketing, Veranstaltungsservice und Ticketing. Anschließend beantwortete Ulrich Wolter weitere Fragen der Workshop-TeilnehmerInnen.

"Aus meiner Sicht war der Workshop und die Ergebnispräsentation ein voller Erfolg", resümiert Jakob Grudzinski. "Das hat sich auch in den Feedbacks der TeilnehmerInnen und der Vereinsverantwortlichen widergespiegelt. In der Zukunft soll es deshalb weitere Workshops – in Kooperation mit dem Verein – geben. Erste Ideen wurden dahingehend schon gesammelt. Beispielsweise soll den "Unorganisierten Fans" durch solche Workshops eine Plattform gegeben werden, um aktiv am Kurven- und Vereinsleben teilzunehmen.