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Klimaschutz und Energie sparen im Freizi Huchting


Die MitarbeiterInnen der neuen teilnehmenden Jugendfreizeiteinrichtungen trafen sich mit energiekonsens und dem BUND zum ersten Klimaschutzworkshop um Ideen für die Einbindung ihrer Jugendlichen zu sammeln.

Seit Anfang des Jahres nimmt das Freizi Huchting am Projekt ener:freizi teil, das die Klimaschutzagentur energiekonsens mit insgesamt 19 Jugendfreizeiteinrichtungen durchführt.

„Wir freuen uns in diesem Jahr beim ener:freizi teilnehmen zu können und wünschen uns, mit dem Projekt bei unseren Besuchern eine Nachhaltigkeit zu erzeugen“, berichtet Andreas Hegge, Leiter des Jugendfreizeitheims Huchting. „Sie sollen lernen, dass Strom nicht aus der Steckdose kommt, sondern mit viel Energieaufwand produziert wird.“

Das Projekt setzt sich aus zwei Bausteinen zusammen: Eine energetische Gebäudebegehung deckt Schwachstellen auf, die mit geringem finanziellem Aufwand behoben werden können. Kleinere Maßnahmen werden dabei auch sofort umgesetzt wie beispielsweise der Einbau von LED-Leuchtmitteln, abschaltbarer Steckerleisten und Durchlaufbegrenzer in Wasserhähnen. Ein erfahrener Berater erstellt außerdem ein Kurzgutachten in dem Elemente wie Beleuchtung, Stand-by, EDV- und Haushaltsgeräte bewertet werden und in dem ein Überblick zur energetischen Einschätzung der Gebäudehülle, der Heizungsanlage und der Warmwasserbereitung dargestellt wird.

„Eine erste energetische Begehung unserer Einrichtung hat schon stattgefunden, diese hat uns auch auf einige Einsparmöglichkeiten hingewiesen, die wir im laufendem Jahr sowohl im Freizi selbst als auch bei den BesucherInnen umsetzen und verankern wollen“, ergänzt Andreas Hegge.

Den zweiten Baustein bildet ein pädagogischer Ansatz: „Sowohl mit den Mitarbeitern der Freizis als auch mit den Kindern und Jugendlichen finden Aktionen und Workshops zum Thema Energiesparen und Klimaschutz statt“, berichtet Projektmanagerin Maren Beckmann von energiekonsens. „Um die jungen Menschen zu sensibilisieren und zum Mitmachen zu motivieren, werden vor Ort außerdem individuelle Angebote entwickelt.“

Andere Freizeiteinrichtungen nehmen schon seit einem Jahr an dem Projekt teil. „Im ersten Jahr reichte das Angebot von Klimarallyes über vegetarische Kochduelle und Kunstaktionen bis hin zu einem Besuch im Klimahaus in Bremerhaven.“, so Beckmann. „Außerdem werden die Jugendlichen aktiv mit einbezogen und lernen viel über sogenannte Energierfresser, Standby-verluste, wie ein Thermostatventil funktioniert und warum eine Stoßlüftung effizienter ist als eine dauerhafte Kippstellung der Fenster.“

Gefördert wird „ener:freizi“ durch die Sozialsenatorin Anja Stahman. Mit neun aktiven Freizeiteinrichtungen startete das Projekt im vergangenen Jahr. Zehn weitere Einrichtungen sind nun hinzukommen, unter anderem das Jugendfreizeitheim Huchting.