Menü schliessen

Kinderschutz bei Outlaw: Startschuss für regelmäßige und überregionale Austauschtreffen


Was ist ein akuter Handlungsbedarf? Wer ist wann zuständig? Und sind Beratungstandems notwendig? Diese und weitere Fragen rund um das Thema Kinderschutz diskutierten mehr als 18 "insoweit erfahrene Fachkräfte" (gem. §8a SGB VIII) beim 1. Austauschtreffen der Outlaw-Regionen HRW und West Ende Juni im Outlaw-Stadtteilzentrum FeidikForum in Hamm. Für die Outlaw-Kinderschutzbeauftragten war es das erste überregionale Treffen und gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für weitere regelmäßige und Regionen übergreifende Austauschrunden.

"Ich freue mich, dass so viele Kolleginnen und Kollegen an unserem ersten überregionalen Treffen teilnahmen, denn das zeigt, wie wichtig das Thema Kinderschutz ist", betonte Thomas Doritz, Regionaler Geschäftsführer der Outlaw Region HRW. Gemeinsam mit Sabrina Oertker, Bereichsleiterin in Münster, Simone Mannefeld, Leiterin Kita Brock in Ostbevern und Torsten Lanowski, Teamleiter in Hamm, hatte der Regionalgeschäftsführer das Treffen vorbereitet und alle Kinderschutzbeauftragten sowie zwei Studentinnen eines dualen Studiengangs in Münster eingeladen. "Rund 30 Pädagoginnen und Pädagogen absolvierten bisher in der Region West, in Hamm, im Ruhrgebiet und in Warendorf die Zusatzausbildung zur insoweit erfahrenen Fachkraft – das ist ein tolles Ergebnis", bekräftigt Thomas Doritz.

Im Mittelpunkt des Treffens standen einerseits Rückfragen zum letzten Inhouse Zertifikatskurs des Instituts für soziale Arbeit e. V. Münster und ein intensiver Erfahrungsaustausch in Kleingruppen. Hier bearbeiteten die KollegInnen konkrete Fragen zu Beratungen, Dienstanweisungen, Stolpersteinen im Prozess sowie zu den Bedarfen und stellten im Anschluss die Ergebnisse im Plenum vor.