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Anbau- und Renovierungsarbeiten abgeschlossen: Outlaw-Kita Querenburger Höhe feiert


Ein 150 qm großer Anbau, neue Fußböden und neue Farben an den Wänden: viel Arbeit und Organisationsaufwand liegt hinter dem Team der Kita Querenburger Höhe in Bochum. Doch die zeitweisen Unannehmlichkeiten haben sich gelohnt: Der Anbau beherbergt nun eine weitere Gruppe mit Kindern unter drei Jahren, die Turnhalle ist größer und moderner mit neuen Geräten und sogar Fußbodenheizung, der Personalraum bietet mehr Platz zum Arbeiten, für Besprechungen und Pausen. Statt ehemals brauner Fliesen erhellt ein beiger PVC-Boden sämtliche Räume und lässt sie freundlicher und optisch größer wirken. Auch die neue Farbe an den Wänden trägt dazu bei.

Den erfolgreichen Abschluss der Bauarbeiten feierte das Team gemeinsam mit Eltern, Kooperationspartnern, den Architekten und vielen Gästen am 8. September.

"Bereits 2013 gab es einen deutlichen Mehrbedarf an U3-Plätzen im Stadtteil und wir überlegten, wie man dem gerecht werden kann", berichtet Kitaleiterin Claudia Pedro. "Wir hatten erst über eine kleine Dependance nachgedacht, bis der Investor, das Universitätsforum Bochum, mit der Idee eines Anbaus für unsere Kita auf uns zukam", ergänzt Bereichsleiterin Barbara Mag.

Anfang 2014 startete dann langsam der An- und Umbau, der sich aufgrund schlechter Witterungsbedingungen stark verzögerte. Die geplante Eröffnung des Anbaus im August 2015 konnte nicht rechtzeitig erfolgen.

"Wir haben hier alles möglich gemacht und sind trotz der Verzögerung mit den neuen Kindern in nur einem Gruppenraum gestartet. Dank der engagierten Arbeit unseres Teams haben wir es geschafft, dass sich die neuen Kinder trotzdem gut und in Ruhe eingewöhnt haben", freut sich Claudia Pedro. "Nach etwa 4 Monaten in beengten Verhältnissen, konnten wir dann endlich den Anbau nutzen." Aktuell besuchen 91 Kinder in drei Ü3- und zwei U3-Gruppen die Kita Querenburger Höhe.

Nach dem Anbau kam ein weiteres Stück Arbeit auf das Team zu: Das gesamte Gebäude wurde renoviert und immer wieder mussten die Gruppen mit ihrem gesamten Inventar in den Turnraum umziehen. "Für die Kinder war die Bauphase sehr spannend. Sie hatten jeden Tag Gelegenheit, zu schauen, was gerade passiert, bestaunten die großen und kleinen Maschinen, sahen den Arbeitern zu und lernten eine Menge über Baustellen", so Claudia Pedro. "Für das Team bedeutete diese Zeit viel Arbeit, die wir aber immer gut zusammen gemeistert haben."

Auch die Eltern nahmen die Bauphase gelassen, was nicht zuletzt der Transparenz der Kita zu verdanken ist. "Wir Eltern wussten immer Bescheid, was gerade anliegt und das Team hat es sogar geschafft, dass unsere Kinder jeden Tag, trotz Baustelle, ihren Mittagsschlaf bekamen", sagte Elternsprecher Omar Cheadi. "Alle sind hier super aufeinander eingespielt!"

Jetzt ist die anstrengende Phase erst einmal vorbei und das gesamte Team, wie auch die Mädchen und Jungen, genießen die frisch renovierten und neuen Räumlichkeiten. Auch wenn manch ein Kind es etwas schade finden mag, dass die spannende Zeit mit den interessanten Maschinen jetzt vorbei ist - vielleicht ist daraus ja der ein oder andere Berufswunsch entstanden…