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"Stadtteilzentrum FeidikForum" und vierte Gruppe in der Kita Feidikstraße eröffnet


Christine Lenz, Tanja Klein, Thomas Hunsteger-Petermann, Rosemarie Reinermann, Dr. Friedhelm Höfener und Thomas Doritz (v.l.) feierten mit vielen Gästen die Eröffnung des Stadtteilzentrums.

Seit dem 1. Juli 2016 heißt das Mehrgenerationenhaus der Outlaw gGmbH "Stadtteilzentrum Feidikforum" und ist in enger Kooperation mit der Stadt Hamm für den Stadtteil Hamm-Mitte als soziales Zentrum für Jung und Alt tätig.

Am 12. September kamen die MitarbeiterInnen, Kooperationspartner, viele Ehrenamtliche und Gäste zusammen, um die Eröffnung zu feiern.

2007 fiel der Startschuss für die Einrichtung, die an der Ludwig-Erhardt-Straße in einer kleinen Wohnung ihren Betrieb aufnahm. Viel ist seitdem passiert: Durch den Umzug in die ehemalige Lindenschule sind bis heute verschiedene Angebote - Hilfen zur Erziehung, Kita und Stadtteilarbeit - unter einem Dach vereint.

Das Mehrgenerationenhaus ist stetig weiter gewachsen und hat zahlreiche Projekte erfolgreich umgesetzt. Kooperationen sind entstanden, neue Aufgaben wie die Quartiersentwicklung und verschiedenste, generationenübergreifende Angebote kamen hinzu.

Durch die vielseitigen Kooperationen und die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Hamm, bot sich die Einrichtung eines Stadtteilzentrums an. Hamms Oberbürgermeister, Thomas Hunsteger-Petermann, zeigte sich von der Wichtigkeit dieses Schrittes überzeugt: "Treffpunkte im Stadtteil Hamm Mitte sind spärlich gesät. Wo Gaststätten, Jugendzentren, Kirchen sich auflösen, braucht es neue Angebote um Vereinsamung entgegen zu wirken."

"Das Stadtteilzentrum lebt durch die Mitwirkung aller Menschen im Quartier", so Christine Lenz, Leiterin der Einrichtung. "Wir haben es geschafft, hier einen Ort zu bieten, an dem Menschen sich sowohl engagieren als auch profitieren können. Unsere Angebote bauen Brücken zwischen den Generationen."

Outlaw - Geschäftsführer Dr. Friedhelm Höfener lobte das Engagement aller Beteiligten vor Ort: "Die Einrichtung eines Mehrgenerationenhauses war vor knapp 10 Jahren Neuland für den Träger. Trotzdem hat sich der lange Atem gelohnt. Hier bietet sich allen Menschen ein breites, im Sozialraum verwurzeltes, Spektrum an Angeboten."

Die Entwicklung zum Statteilzentrum erweitert noch einmal die Möglichkeiten: "Durch die finanzielle Förderung, die damit verbunden ist, können wir zwei weitere Stellen in den Bereichen Präventions- und Projektkoordination einrichten", freut sich Christine Lenz. Damit ist der Weg geebnet, weitere Angebote für Jung und Alt auf die Beine zu stellen, Netzwerkarbeit zu betreiben sowie Prävention und niederschwellige Hilfen aus einer Hand zu bieten.  

Auch die Kita Feidikstraße nutzte den besonderen Tag zum Feiern: Aufgrund des großen Bedarfs an Kinderbetreuungsplätzen, ist die Einrichtung um eine weitere Gruppe und etwa 100 qm gewachsen. Die  ehemals benachbarten Tagesstrukturierenden Maßnahmen machten Platz für den Mehrbedarf der Kita.

Ein Durchbruch ermöglicht das vergrößerte Raumangebot: Ein weiterer Gruppenraum mit Nebenraum, ein Bad und eine vergrößerte Turnhalle kamen dazu. 25 Kinder über drei Jahren können dort zusätzlich betreut werden.

"Aufgrund des großen Bedarfes an Kitaplätzen, hatten wir mit Genehmigung des Jugendamtes die Kita zwei Jahre lang überbelegt", so Bereichsleiterin Tanja Klein. "Damit trotzdem alle Kinder adäquat betreut werden, haben wir viele Angebote geschaffen, die die Situation entzerren." So konnten die Kinder regelmäßig zwischen verschiedenen freien Angeboten wählen - kreativ, sportlich oder ruhig.

"Die freien Angebote haben sich gut bewährt und wir werden sie auch nach der Eröffnung der vierten Gruppe beibehalten", berichtet Kitaleiterin Mehtap Aydin. Die Kinder freuen sich über das größere Raumangebot und genießen die Zeit in ihrer Kita.