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Kita Günnigfelder Straße feiert die offzielle Eröffnung


„Spielend lernen“ – der Grundsatz der Outlaw-Kitas ist auch auf dem Bild im Eingangsbereich der Kita Günnigfelder Straße zu finden.

Der Durchbruch dieser denkmalgeschützten Mauer war einer der größten Herausforderungen bei der Fertigstellung der Kita.

Nachdem die Bochumer Kita Günnigfelder Straße Anfang Juni ihren Betrieb aufgenommen hat, feierte das Team rund um Leiterin Iris Büddecker nun mit zahlreichen Gästen die offizielle Eröffnung. Outlaw-Geschäftsführer Friedhelm Höfener dankte allen am Kita-Bau und der Eröffnung Beteiligten – vor allem jedoch den Eltern und dem Kita-Team, die den aus Outlaw-Sicht so wichtigen Aspekt der „Erziehungs- und Bildungspatenschaft“ jeden Tag mit Leben füllen.

In seiner Rede warf er einen humorvoll-kritischen Blick auf die Kitas der Zukunft. Überzeichnet beschrieb er dabei die Fließband-Kita, in der die Kinder von Robotern betreut werden und in denen der programmierte Tagesablauf keinerlei Abweichungen zulässt, die Multimediale-24-Stunden-Elite Kita und das multiprofessionelle-multikulturelle Familienhaus. „Dies alles“, so versicherte Höfener, „hat keine Gemeinsamkeiten mit dem Alltag einer Outlaw-Kita, dennoch zeigen diese Szenarien Entwicklungstendenzen auf, mit denen wir es schon heute zu tun haben: Der Ausbau und die Vernetzung von Angeboten für Kinder und deren Familien, der deutlichen Erweiterung und Flexibilisierung der Kita-Angebote aber auch der steigende Leistungsdruck der Eltern, der unweigerlich auch auf die Kinder und damit auf die Kitas übergeht.“  Kindertageseinrichtungen haben dann unter anderem die Aufgabe, den Mädchen und Jungen Raum zum Spielen zu geben - ganz nach dem Outlaw-Grundsatz „spielend lernen“ - kulturelle Unterschiede zu überbrücken, Integration zu fördern und Eltern zu stärken.

Guido Küther von der Habona Invest GmbH, die rund zwei Millionen Euro in den Bau der neuen Kita investiert hat, berichtete von der Entstehung der Kita. Vom ersten Blick auf das hervorragend geeignete Grundstück über die verschiedenen Hürden bei der Fertigstellung (wobei der Durchbruch der denkmalgeschützten Mauer, der nötig war um überhaupt auf das Grundstück zu gelangen, aus seiner Sicht zu den größten Herausforderungen gehörte) bis hin zur unkomplizierten Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Seit Ende August ist nun auch, sehr zur Freude der Kita-Kids, das Außengelände fertigstellt. Der alte Baumbestand konnte erhalten bleiben, so dass nun ein wunderschöner Platz unter hohen Bäumen die Mädchen und Jungen zum Spielen und Toben einlädt.

Ein besonderes Highlight der Eröffnung war das Buffet für die Gäste – hier hatten insbesondere die Kita-Eltern dafür gesorgt, dass wirklich für jeden Geschmack etwas dabei war. Zahlreiche Eltern hatten etwas mitgebracht und so vielfältig wie die Kulturen in der Kita, so vielfältig, bunt und abwechslungsreich war dann auch das Buffet.