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Begegnung mit der Outlaw


Über eine besondere Begegnung mit der Vergangenheit freute sich Gerald Mennen, Geschäftsführender Vorstand von OUTLAW.die Stiftung, in seinem letzten Segelurlaub. Im Hafen von Ibiza hatte er Gelegenheit, an Bord der ehemaligen „Outlaw“ - dem Schiff, das der Outlaw gGmbH ihren Namen gab - zu stehen und sich in seine erste Zeit als junger Sozialpädagoge zurückversetzt zu fühlen.

Die konkrete Arbeit von Outlaw begann Ende der 80iger Jahre damit, dass mehrere Mädchen und Jungen von einer Reise mit dem Segelschiff „Outlaw“ zurückkehrten und keinen Platz in weiteren Betreuungseinrichtungen fanden. Kurzerhand setzten die SozialpädagogInnen, die gemeinsam mit den Jugendlichen an Bord waren, ihre Arbeit in einer Wohngruppe in Greven fort. Das Schiff gelangte Mitte der 90iger Jahre zurück in seine Heimat auf die Balearen. Hier wurde es vor ca. 60 Jahren gebaut. Die neuen Eigentümer, Nicole und Gerald Legler, gaben ihr nach dem Kauf allerdings den ursprünglichen Namen „Cala Millor“ zurück. Heute steht das Schiff unter anderem für kürzere Jugendreisen und Teambuilding-Seminare zur Verfügung.

Für Gerald Mennen war das Wiedersehen mit der Outlaw ein besonderes Highlight seiner Reise:  „Auf diesem Schiff hatte ich vor fast 40 Jahren als junger Sozialpädagoge meine erste feste Anstellung. Die Erfahrungen, die ich damals machen durfte, haben mich sehr geprägt. Jetzt noch mal an Deck zu stehen, die eigene Koje zu sehen oder das Ruder in der Hand zu halten, ist schon etwas ganz Besonderes. Aber auch zu erleben, mit wie viel Herzblut Nicole und Gerald Legler sich bemühen, diesen alten Segler fahrbereit zu halten, hat mir sehr imponiert.“