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Bildungschancen und -barrieren für junge Geflüchtete - Fachtag in Hannover


Welche Zugangsmöglichkeiten haben junge Geflüchtete in Deutschland zu Bildungsmöglichkeiten? Welche Barrieren gibt es? Gibt es genügend Sprachlern- Schul- und Qualifizierungsangebote und sind diese für die Zielgruppe geeignet?  

Rund 100 ehrenamtlich engagierte und Hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätige TeilnehmerInnen  besuchten am 27. Oktober den  Fachtag zum Thema "Junge Geflüchtete auf ihrem (Bildungs-)Weg" in Hannover.  

Gabi Gaschina, Bereichsleiterin bei Outlaw und Randa Menkhaus von der Koordinierungsstelle Flüchtlingsarbeit leiteten an diesem Tag einen Workshop mit dem Thema "Sprache, Bildung und Arbeit als Schlüssel zur Integration - Zugänge und Hindernisse für junge Erwachsene in Gemeinschaftsunterkünften"  

"Wir haben als erstes über die Arbeit der Koordinierungsstelle Flüchtlingsarbeit in Osnabrück berichtet und über die Osnabrücker Angebote der Arbeitsmarktintegration", so Gabi Gaschina. "Anschließend haben wir gemeinsam erarbeitet, wo es Lücken im System gibt, welche Stolpersteine auf dem Bildungsweg zu erwarten sind und wie Lücken im System geschlossen werden können."

Durch Aufklärung der freiwilligen, aber auch hauptamtlichen HelferInnen soll eine Verbesserung der Flüchtlingsarbeit erreicht und die Möglichkeiten geschaffen werden, sinnvolle Hilfen zu entwickeln. Dadurch werden den Geflüchteten bessere Chancen eröffnet, in Deutschland Fuß zu fassen und nicht nur im Privaten, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt integriert zu werden.  

"Wir sind auf einem guten Weg", so Gabi Gaschina. "Je besser die Menschen über Möglichkeiten und Hindernisse für Flüchtlinge auf dem Weg auf den Arbeitsmarkt aufgeklärt werden, umso erfolgreicher können sie helfen und Integration ermöglichen."