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Osnabrücks Oberbürgermeister informiert sich über Flüchtlingsarbeit

Am Mittwoch, 7. Oktober, besuchte Osnabrücks Oberbürgermeister, Wolfgang Griesert, die Flüchtlingsunterkunft an der Landwehrstraße und informierte sich über die Umsetzung des Konzeptes zur Wohnraumversorgung und Integration der Flüchtlinge.


Das Outlaw-Team in der Flüchtlingskoordination - Randa Menkhaus (links) und Jennifer Brockjahn

Unter anderem gaben die Negativschlagzeilen über die Misshandlung von Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen den Anstoß, das Augenmerk auf die Situation in Osnabrück zu legen. Hier werden die Flüchtlinge durch eine Kooperation von städtischem Personal, Mitarbeitern der OUTLAW gGmbH, der Caritas und ehrenamtlichen HelferInnen betreut. OUTLAW Mitarbeiterin Randa Menkhaus und ihre KollegInnen informierten den Oberbürgermeister umfassend über die Situation der Flüchtlingssozialarbeit in Osnabrück."

Damit Integration gelingt, müssen wir sozialraumorientiert arbeiten", berichtet Gabi Gaschina, Bereichsleiterin der Koordinierungsstelle Flüchtlingsarbeit bei OUTLAW. "Das umfasst beispielsweise das Organisieren von dezentralen Wohnmöglichkeiten, die Hilfe beim Spracherwerb und die Anbindung der Flüchtlinge an Sportvereine, Jugend- oder Gemeinschaftszentren und andere Stadtteilinitiativen."

Aber nicht nur die Integration ist wichtig: Menschen, die aus Kriegsgebieten geflohen sind, benötigen umfassende Hilfe: Behördengänge, Arztbesuche, Beratung in finanziellen Angelegenheiten, das Aufarbeiten psychischer Traumata. Die Bandbreite der Aufgaben erfordert auch den Einsatz vieler ehrenamtlicher HelferInnen. Zum Glück ist die Unterstützungsbereitschaft der Osnabrücker in diesem Bereich sehr hoch.

Etwa 570 AsylbewerberInnen leben zurzeit in Osnabrück. 103 alleinstehende Männer davon in der Flüchtlingsunterkunft an der Landwehrstraße. Anfang des kommenden Jahres werden wahrscheinlich noch einmal zwischen 100 und 200 Menschen dazu kommen. Eine große Aufgabe für Randa Menkhaus und ihre KollegInnen, die diese aber sicher gut meistern werden.