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Irgendwie anders und doch alle gleich - Kita Uppenberg komponiert Lied gegen Rassismus


Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Kita Uppenberg an den Münsteraner Wochen gegen Rassismus vom 13. bis 26. März und präsentierte in einer Vernissage ganz viele verschiedene Kunstwerke und Aktionen zum Nachdenken - unter anderem ein selbst komponiertes Lied.

Die Seegurkengruppe stellte sich viele Fragen: Welche Freunde habe ich und wo kommen sie ursprünglich her? Welche Gemeinsamkeiten haben wir? Wo kommen meine Eltern her? Woher komme ich? Was unterscheidet und was verbindet uns? Anhand von Schattenbildern wurde klar, dass jeder Mensch einzigartig ist.

Gruppenleiter Dimitrij Springer und Erzieher Sven Baans komponierten mit den Mondfischen ein eigenes Lied, das sie in einem Tonstudio aufnahmen. Außerdem bastelten sie einen großen Menschen mit unterschiedlicher Haut- und Haarfarbe.

Die Tanzgarnelengruppe erarbeitete einen Fragebogen, der Eltern und Gäste der Vernissage zum Nachdenken brachte mit dem Titel: "Was wäre wenn?"

Unterschiedliche Emotionen standen bei den Clownfischen im Mittelpunkt: Sie machten verschiedene Fotos, auf denen sie mal fröhlich, mal sauer, albern oder wütend schauten. Die Bilder machen deutlich, dass alle Menschen die gleichen Emotionen haben.

Auch die Lachmöwen waren künstlerisch unterwegs: Sie erstellten ein großes Gemälde, auf dem zu erkennen ist, wo die einzelnen Kinder geboren wurden. Titel des Gemäldes: Geboren und geborgen in Münster.

Selbstportraits der Zwergpinguingruppe sagten aus:"Wir sind alle verschieden, aber dafür „Toll“-erant!"

Die große Ausstellung am 23. März lockte viele Eltern und Besucher*innen an. Wie es sich bei einer echten Vernissage gehört, gab es einen Apfelsaftempfang aus Sektgläsern und ganz stolz zeigten die Kinder ihre verschiedenen Werke. "Unsere Kinder sind einfach so wunderbar unvoreingenommen", berichtet Kitaleiterin Katrin Lenschow. "Sie fragen nicht nach Herkunft, Religion oder Hautfarbe - zusammen spielen kann man immer!"