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Besuch der grünen Landtagsfraktion: Flüchtlingssozialarbeit weiter unterstützen


Integration ist kein Sprint, sondern ein Dauerlauf! Das wissen auch die Abgeordneten der Grünen im Landtag. Im Gespräch mit Osnabrücker Trägern der Flüchtlingshilfe sind die sich einig, dass die Flüchtlingssozialarbeit weiter gefördert werden muss.

Im Rahmen ihrer Fraktionstour besuchten die Abgeordneten am 11. Juni die Osnabrücker Koordinierungsstelle Flüchtlingsarbeit – eine Kooperation der Outlaw gGmbH, der Caritas und der Stadt Osnabrück, die eng mit dem Exil e.V. zusammen arbeiten. Die Träger berichteten, dass der Bedarf an Migrations- und Integrationsberatung immer noch besonders groß sei. Dabei hätten sich jedoch die Inhalte verändert. Nach der Erstberatung sein nun Durchhaltevermögen gefragt – Integration in den Arbeitsmarkt, Anbindung an Bildungseinrichtungen, psychische Folgen der Flucht und die Bewältigung sozialer Probleme stehen nun im Vordergrund.

Gabi Gaschina, Bereichsleiterin bei Outlaw, betonte den präventiven Charakter der Flüchtlingssozialarbeit: „Sie ist wie ein Frühwarnsystem, das sich anbahnende Probleme bei Einzelpersonen oder in Familien und Stadtteilen sichtbar macht. Darauf können wir frühzeitig reagieren und Hilfsangebote schaffen.“ Eine Kürzung der Mittel würde den Integrationsprozess verlangsamen oder sogar zum Erliegen bringen, sind sich die Träger sicher.

Die Grünen unterstützen die Forderung nach einer weiteren Förderung und sicherten im Gespräch zu, sich für den Erhalt der noch unter der rot-grünen Landesregierung deutlich aufgestockten Mittel für die Flüchtlingssozialarbeit einzusetzen. Der massive Ausbau der Flüchtlingssozialarbeit in der vergangenen Wahlperiode habe eine verlässliche Infrastruktur geschaffen, um Geflüchtete zu unterstützen und ihnen Perspektiven zu eröffnen. Nun sei es dringend nötig, die Beratungsstellen verlässlich und dauerhaft zu unterstützen, um das Ziel der gesellschaftlichen Teilhabe zu erreichen.