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"Kicken mit Freunden": Bewohner aus Outlaw-Projekt beteiligen sich an Interkultureller Woche


Teamfähigkeit und sportlichen Ehrgeiz konnten kürzlich sechs aktuelle und ehemalige geflüchtete Bewohner des Outlaw-Projektes Betreutes Einzelwohnen in Wusterhausen (kurz: BEW Wusterhausen) unter Beweis stellen. Das Mobile Integrationsteam der Jugendhilfe Nordwest Brandenburg e.V. (JNWB) rief anlässlich der Interkulturellen Woche 2018 fußballbegeisterte Mädchen und Jungen zwischen 14 bis 27 Jahren auf, beim Fußballturnier "Kicken mit Freunden" mitzumachen.

Das diesjährige Motto der Interkulturellen Woche lautete "Vielfalt verbindet" und so folgten die 16- bis 19-Jährigen Outlaw-Schützlinge gerne gemeinsam mit Sozialpädagogen Andreas Wosnitza, einem ihrer Betreuer, der Einladung zum Turnier in die Turnhalle des Karl-Friedrich-Schinkel-Gymnasiums in Neuruppin.

Vier Teams nahmen teil und kickten im Wechsel von 11 bis 15 Uhr mit Energie und vor allem "ohne Verletzungen" wie Andreas Wosnitza lachend verkündet. "Wir haben den dritten Platz belegt, hatten viel Spaß miteinander und mit den Jungs der anderen Teams, bei denen etliche Bekannte aus der Schule teilnahmen", erzählt er und zieht ein positives Fazit: "Sportarten wie Fußball sind eine gute Möglichkeit sich einerseits mit anderen zu messen und andererseits sich im Team zu unterstützen. Außerdem war es für unsere aktuellen Bewohner ein tolles Wiedersehen mit den ehemaligen Bewohnern aus dem Projekt. Sie konnten sich in lockerer Atmosphäre über ihre aktuelle Lebenssituation austauschen und gegenseitig ermutigen."