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Hauptberuf Erzieherin, nebenbei Autorin

#wirsindoutlaw


Julia Boldender arbeitet seit vier Jahren als Erzieherin bei Outlaw in der Kita Königsallee. Vor Kurzem hat sie ein Kinderbuch veröffentlicht, in dem ein unsichtbarer Drache auf der Schulter eines kleinen Jungen sitzt, der diesen manchmal ganz schön ärgert. Die Idee für das Buch kam ihr bei der Arbeit.  

Frau Bolender, wie haben Sie den Weg zu Outlaw gefunden?
Meine damalige Kollegin Mariola Strasdat, die jetzt die Kita Wasserstraße leitet, machte mich damals auf Outlaw aufmerksam. Wir arbeiteten gemeinsam in einer Kita in Essen, sahen dort jedoch keine Zukunft. Frau Strasdat wechselte zuerst zu Outlaw und war von Anfang an begeistert. Ich informierte mich zuerst per Homepage über den Träger und konnte mir dann auch direkt einen Eindruck verschaffen. Outlaw wirkt sehr frisch und offen. Außerdem werden den Mitarbeiter*innen viele Fortbildungsmöglichkeiten geboten. Auch die Bereichsleitung machte auf mich einen sehr freundlichen aber auch souveränen Eindruck. All das überzeugte mich dann schnell von Outlaw als Arbeitgeber.

Was gefällt Ihnen an der Arbeit in der Kita?
Wir legen sehr viel Wert auf Elternpartnerschaft und ermöglichen den Kindern im Alltag viel Entscheidungsfreiheit in einem bestimmten Rahmen. Außerdem gibt es regelmäßig Konzeptionstage, die oft auch mit teambildenden Maßnahmen verknüpft werden. Es wird viel Wert auf gute Kommunikation im Team gelegt, das finde ich auch sehr wichtig und gut. Ich bin der Ansicht, wer sich wohl fühlt, macht seinen Job auch gerne und gut. Ich kann viele eigene Ideen einbringen. Seit ein paar Monaten habe ich das Snoezelen bei uns in der Kita eingeführt und die Kinder nehmen dieses Angebot gut an.  

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, neben der Arbeit in der Kita noch ein Buch zu schreiben?
Vor gut zwei Jahren sah ich in der Kita einem Jungen beim Spielen zu. Ich hatte ihn schon eine Weile beobachtet und mitbekommen, dass er oft sehr unruhig war und schwer Anschluss fand. Häufig wurde er auch beschuldigt, Sachen kaputt gemacht zu haben, doch das hatte er nie mit Absicht sondern aus Versehen getan. Da kam mir die Idee, darüber eine Geschichte zu schreiben. Der Drache kam dazu, als ich mitbekam, dass der Junge Drachen total super fand.

Lesen Sie ihr Buch auch mit den Kindern in der Kita?
Ja, ich habe das Buch auch schon mit den Kindern in der Kita gelesen und auch die Eltern konnten es sich einige Wochen lang ansehen. Die meisten Kinder fanden am besten, dass der Junge den Drachen später beim Fußballspielen los geworden war. Einigen gefiel es gar nicht, dass der Drache den Jungen so oft geärgert hatte. Dass Tom am Schluss dann noch neue Freunde fand, das gefiel den Kindern natürlich besonders gut.

 

Das Buch "Tom und der Drache" ist unter anderem bei Amazon erhältlich.