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Neues Angebot in Osnabrück: Jugendwohnen


Hilfe und Unterstützung in einer eigenen Wohnung für Jugendliche zwischen 17 und 27 Jahren, um ihre schulische oder berufliche Ausbildung zu schaffen: Dieses neue Angebot gehört seit dem Ende 2018 zum Portfolio des Teams der ambulanten Hilfen zur Erziehung in Osnabrück. Gabi Gaschina geht mit ihrem Team in diesem Bereich neue Wege, denn das stationäre Angebot des Jugendwohnens gem. §13.3 SGB VIII ist bei Outlaw bisher kaum verbreitet.

Das Angebot kam zustande auf Anfrage des Fachdienstes Jugend - Übergangsmanagement Schule/Beruf, Teil der Jugendberufsagentur Osnabrück, der auf der Suche nach einem weiteren Träger in diesem Bereich war. Der Fachdienst Jugend in Osnabrück kooperiert nun – neben dem Fachdienst Familie - erstmals mit Outlaw.

„Für uns stand von Anfang an fest, dass wir natürlich unseren Hut in den Ring werfen wenn es darum geht, ein Angebot zu machen, das Jugendliche dabei unterstützt, ihre schulische oder berufliche Ausbildung zu schaffen – und manchmal benötigen sie hierfür den räumlichen Abstand zur Familie und eine sozialpädagogische Begleitung in der ersten eigenen Wohnung“, so Bereichsleiterin Gabi Gaschina. „Dadurch, dass wir bereits betreute Wohnformen nach §34 anbieten, verfügen wir über  viele Kompetenzen und Erfahrungswerte, auf die wir im Rahmen des Jugendwohnens zurückgreifen können.“

Maximal fünf Stunden pro Woche über einen Zeitraum von sechs Monaten stehen dem Team zur Verfügung, mit den jungen Menschen zu arbeiten. Bei darüber hinaus bestehendem Förderbedarf kann die Hilfe auch über einen längeren Zeitraum gewährleistet werden. Eine erste Hilfe ist bereits von der Jugendberufsagentur angefragt, insgesamt stehen zehn Plätze zur Verfügung.