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Fachlicher Austausch auf Norderney – Bundestagung der Familienanalogen Angebote


Austausch unter Kolleg*innen und ein bisschen „Urlaub“: Vom 22. bis 24. Februar trafen sich auf Norderney die Kooperationspartner*innen der Familienanalogen Angebote von Outlaw. Alle zwei Jahre bietet der Träger den Pädagog*innen diese Möglichkeit des fachlichen Austausches, gepaart mit einer maritimen Auszeit im Haus Klipper.

Die Familienanalogen Angebote sind über das ganze Bundesgebiet verteilt und arbeiten selbstständig – ein bundesweiter Austausch mit Kolleg*innen, die die gleiche Arbeit leisten kommt dadurch nur selten zustande. Umso mehr freute es die Organisator*innen, dass sich über 20 Teilnehmer*innen angemeldet hatten. Um auch Pädagog*innen die Teilnahme zu ermöglichen, die ihre Kinder nicht zu Hause von externen Fachkräften betreuen lassen können, bot Outlaw die Möglichkeit einer Kinderberteuung vor Ort an – so konnten sich die Pädagog*innen entspannt auf die Veranstaltung einlassen und sich im Notfall oder bei Bedarf selbst um die ihnen anvertrauten Kinder kümmern.

Zu Beginn begrüßten die Outlaw Geschäftsführer Ralf Evers und Dr. Friedhelm Höfener die teilweise von weither angereisten Kooperationspartner*innen und gaben ihnen Informationen über „Neues bei Outlaw“. Strategien zur Fachkräftegewinnung sowie die anstehende Novellierung des SBG VIII standen hier im Fokus und wurden lebhaft diskutiert.

Im Anschluss daran gab es einen Grund zum Feiern: Bereits seit 20 Jahren ist Mira von Bodelschwingh Kooperationspartnerin von Outlaw und hat schon so manches Kind auf seinem Weg aufgefangen, begleitet und unterstützt. Zum Dank erhielt die langjährige Kooperationspartnerin und passionierte Pferdezüchterin einen Präsentkorb nebst Eintrittskarten für eine besondere Reitveranstaltung.

Der zweite Tag stand ganz unter dem Thema „Deeskalation“. Den beiden Referent*innen Lisa Buller und Ertan Öztürk gelang es durch eine gute Mischung aus Theorie und praktischen Rollenspielen, dieses anspruchsvolle Thema höchst fachlich interessant und mitreißend zu präsentieren. Alle Teilnehmer*innen waren engagiert und lebhaft bei der Sache.

Am letzten Tag ging es um „Psychohygiene“: Möglichkeiten, Abstand zum Alltag zu gewinnen, Stressreduktion, und Gelassenheit standen im Mittelpunkt. Die Pausen nutzten die Pädagog*innen, um sich am Meer zu erholen und sich abends beim gemütlichen Beisammensein auszutauschen.

„Die Bundestagung war für uns ein voller Erfolg“, berichtet Moderator Markus Wietkamp, der die Veranstaltung gemeinsam mit Monika Romer organisiert hatte. „Wir haben einiges verändert im Vergleich zu den Vorjahren und sind auf dem richtigen Weg. Der lebenspraktische und fachliche Input kam gut an und durch die Kinderbetreuung von Ort erfuhren die Pädagog*innen Sicherheit und Entlastung. Wir freuen uns schon auf die nächste Tagung 2021!“