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#wirsindoutlaw - Andreas Haller


Andreas Haller ist seit zwei Jahren als Kooperationspartner von Outlaw im Bereich der Familienanalogen Angebote tätig. Gemeinsam mit seiner Frau Nina hat er zwei Jungen in seiner Familie aufgenommen. Seine Entscheidung, diesen beruflichen Weg gewählt zu haben, hat sich für ihn und seine Familie als goldrichtig herausgestellt.

Wie bin ich zu Outlaw gekommen? Ursprünglich habe ich den Beruf des Schäfers gelernt, konnte aber darin aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten. Während einer Umschulung zum Arbeitserzieher hatte ich bereits erstmals Kontakt zu Outlaw und fand den Träger sehr interessant. Ich habe dann unter anderem in einer Heilpädagogischen Einrichtung in der Krisenintervention gearbeitet und später als 24-Stunden-Intensivbetreuer einzelner Jugendlicher. Da das auf Dauer nicht mit dem Familienleben vereinbar war, wollte ich mich beruflich verändern und zufällig ergab sich die Möglichkeit, in ein Haus zu ziehen, für das bereits eine Betriebserlaubnis für eine Sozialpädagogische Lebensgemeinschaft vorlag. Für mich war klar, dass nur Outlaw als Kooperationspartner in Frage kam. Ich habe Kontakt aufgenommen und wir haben gemeinsam den Start meiner Selbstständigkeit in die Wege geleitet.  

Was sind meine Aufgaben? Bei uns leben neben unseren Kindern derzeit zwei Jungen, die wir betreuen. Wir gestalten mit ihnen den normalen Familienalltag – aufgrund ihrer Vorgeschichte ist der manchmal etwas „trubeliger“ als in „normalen“ Familien. Zusätzlich sind wir mit verschiedenen Aufgaben beschäftigt, die die Jungen betreffen: Anbindung an Schule, Förderschule, Vereine, Therapeut*innen, Lehrer*innen, Kontakte zur leiblichen Mutter, Hilfeplangespräche mit dem zuständigen Jugendamt, regelmäßige Reflexion mit unser Fachberaterin Melanie Ortkras – all das macht unsere Arbeit aus.  

Was gefällt mir besonders gut? Die Verbindung von Beruf und Privatleben. Ich bin mein eigener Chef und habe eine tolle Fachberaterin an meiner Seite, die ich jederzeit bei Problemen kontaktieren kann. Ideal ist, dass meine Frau derzeit auch eine Ausbildung zur Erzieherin absolviert. Wir genießen es, uns fachlich auszutauschen und wir harmonieren gut bei unserer täglichen Arbeit.