Menü schliessen

Auszeit vom Job: Sabbatical bei Outlaw


Eine lange Auszeit, ganz vom Job „abschalten“, mit viel Raum für eigene Interessen:  Karl-Heinz Haarmann hat Anfang dieses Jahres bereits zum dritten Mal ein Sabbatical von drei Monaten eingelegt.

Seit 1999 arbeitet der Pädagoge – mit kurzer Unterbrechung - im HzE Team von Outlaw in Osnabrück. Der Arbeitsalltag ist nicht immer einfach. „Wir arbeiten sowohl mit Familien als auch mit psychisch belasteten jungen Erwachsenen zusammen und setzen uns mit deren vielfältigen Themen auseinander. Natürlich gibt es da auch für uns Mitarbeiter immer mal wieder Situationen, die nicht so einfach zu meistern sind.“, so Karl-Heinz Haarmann. „Wir haben aber ein tolles Team mit super Leitungskräften und unterstützen uns gegenseitig. Auch regelmäßige Supervisionen helfen uns. Trotzdem ist es zusätzlich schön zu wissen, dass ich ab und zu eine längere Auszeit einlegen kann um komplett abzuschalten und mich wieder vollständig zu regenerieren.“

2002/03 und 2008/09 nutzte er bereits das Angebot eines Sabbaticals: Ein Jahr lang arbeitete er vorher in Vollzeit und bekam den Lohn für 33 Stunden ausgezahlt. Die Differenz diente als Gehalt in den drei bzw. vier arbeitsfreien Monaten. „Diese Lösung bietet außerdem den Vorteil, dass ich durchgehend Sozialversichert bin. Der Lebenslauf wird nicht unterbrochen und ich kann im Anschluss sofort wieder in meine Arbeit einsteigen.“

Die freie Zeit nutzte Karl-Heinz Haarmann, um zu reisen: „Bereits in den 90ern bin ich mit meiner damaligen Freundin, die jetzt meine Frau ist, 1,1/2 Jahre durch Asien gereist. Über Nepal, Indien, Myanmar, Thailand, Indonesien und Malaysia bis zu den Philippinen. Die Faszination für Asien ist geblieben und auch in meinen drei nun zurückliegenden Sabbaticals sind wir wieder dorthin gereist - meine Frau konnte zeitgleich ebenfalls die Möglichkeit einer solchen beruflichen Auszeit nutzen. Während wir anfangs viel erkundet haben und an verschiedenen Orten waren, haben wir uns dieses Mal viel Zeit genommen, einfach am Strand spazieren zu gehen, uns auszuruhen, viel zu lesen und uns einfach zu erholen.“

Die Aussicht auf die lange Freizeit wirkt auch während des Arbeitsalltages: „Zu wissen, dass ich die Möglichkeit habe, zwischendurch einmal ganz abzuschalten, gibt mir zusätzlich Kraft für meinen beruflichen Alltag. Der Erholungswert des Sabbaticals setzt so schon lange vorher ein. Mit der Aussicht auf die freie Zeit, die vor mir liegt, fällt das Arbeiten deutlich leichter.“, so Karl-Heinz Haarmann. Natürlich ist einiges an organisatorischem Aufwand nötig, um dies zu ermöglichen: Entweder muss übergangsweise eine neue Kraft eingestellt werden oder die Stunden werden auf das Team verteilt. Bereichsleiterin Gabi Gaschina hat bisher immer eine gute Lösung gefunden.

Auch in Zukunft kann Karl-Heinz Haarmann sich ein weiteres Sabbatical vorstellen. „Momentan ist noch nichts geplant, aber die Möglichkeit, meine (Reise-)Träume nicht bis zur Rente aufschieben zu müssen, finde ich super! Das ist ein tolles Angebot, das Outlaw seinen Mitarbeiter*innen bietet.“