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Gemeinsam ins nächste Level: 4. Ferienakademie der HzE Halle, Merseburg und Leipzig

Dank Spenden von OUTLAW.die Stiftung, vom MZ-Verein "Wir helfen", dem Verein "Zukunft für Kinder" und der Stadt Halle (Saale) konnte erneut eine Ferienakademie für Jugendliche aus Outlaw-Einrichtungen realisiert werden.


Jugendliche und Betreuer*innen auf Schloss Mansfeld

Indoor-Parcours für BMX und Skaten

Stressfrei das machen, worauf sie Lust haben: Das konnten 28 Jugendliche aus Outlaw-Einrichtungen der Region Halle/Leipzig bei der diesjährigen interkulturellen Ferienakademie auf Schloss Mansfeld (Sachsen-Anhalt). Unter dem Motto „Jugend-Kultur-Sommer 2019 – Next Level“ probierten sich die jungen Frauen und Männer Anfang Juli eine Woche lang in insgesamt 6 Workshops aus. Zur großen Abschlussfeier zeigten dann alle vor großem Publikum, welche Talente in ihnen stecken.

„Die Akademie fand bereits zum vierten Mal statt und hatte so viele Teilnehmer*innen, wie noch nie“, hob Steffen Kröner, Outlaw-Regionalgeschäftsführer Halle/Leipzig zur Abschlusspräsentation hervor. Dazu kommen insgesamt 12 Betreuer*innen aus den Outlaw-Teams in Halle, Merseburg und Leipzig sowie Workshop-Leiter*innen. Die Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren konnten sich bereits im Vorfeld über die Kurs-Angebote informieren und entsprechend ihren Interessen auswählen. In diesem Jahr waren das: Skaten und BMX-fahren, Holz-Arbeiten, auf der Slackline balancieren, Kulturbürger (Lebensmittelkunde) sowie Rap und Breakdance.

„Unser Ziel ist, dass die Jugendlichen ohne Druck mal ausprobieren, worauf sie Lust haben“, betont René Schumann-Tewocht, Chef-Organisator und Teamleiter der HzE jugendPLUSberuf/Team3. „So können sie am besten herausfinden, welche Talente in ihnen stecken und wir fördern das mit unseren Angeboten.“ Diese Chance ergriffen alle Jugendlichen – alle waren motiviert und absolvierten die ganze Woche bis zur Abschlusspräsentation.

Und da gab es einiges zu sehen: Die Teilnehmer*innen des Holz-Workshops stellten ihre Gegenstände aus, darunter Gefäße, Schmuck und auch kleine Möbelstücke. Die Ergebnisse des Rap- und Breakdance-Workshops konnten die Zuschauer live erleben – die Wiese im Mansfelder Schloss wurde dafür zur Bühne. Ebenso zeigten die Slackliner, BMXer und Skater, welche neuen Skills in ihnen stecken. Die Teilnehmer*innen des Kulturbürger-Workshops setzten sich mit regionale Lebensmitteln auseinander und lernten, woher diese kommen. So besuchten sie eine Mühle und einen Obsthof und kochten selbst Marmelade.

„Nicht nur die Abschlusspräsentation, auch das Miteinander der Betreuer*innen, die Motivation der Jugendlichen – alles hat super geklappt. Es war eine tolle Erfahrung für alle“, zieht René Schumann-Tewocht ein positives Fazit. Seit Januar hatte der Teamleiter zuammen mit dem Orga-Team alles vorbereitet – von der Zusammenstellung der Workshops, der Auswahl an Materialien bis zur Suche nach Leiter*innen. Dazu gehört auch die Finanzierung, für die das Team wieder wichtige Förderer gewinnen konnte:

Die Outlaw Kinder- und Jugendhilfe dankt dem MZ-Verein „Wir helfen“ für 3.400 Euro, der Stadt Halle (Saale), Fachbereich Bildung, für 3.000 Euro, dem Verein „Zukunft für Kinder e. V.“ für 1.000 Euro, privaten Spendern, wie der Familie Beschoner (100 Euro) sowie OUTLAW.die Stiftung für 2.000 Euro.