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Kinder an die Macht! Outlaw übernimmt Ruder der KinderTraumZauberStadt in Dresden

Zutritt für Erwachsene verboten!


Ihre ganz persönliche KinderTraumZauberStadt (KITRAZZA) bauten diesen Sommer mehr als 150 Mädchen und Jungen am Alexander-Puschkin-Platz in Dresden. Beim Sommerferienprojekt der Outlaw Kinder- und Jugendhilfe planten die KITRAZZIANER zwischen 7 und 10 Jahren nicht nur das Aussehen ihrer Kinderstadt, sondern stellten auch eigene Regeln für ihr Miteinander auf. Ganz nach dem Motto des KITRAZZA-Songs: "„Wir bauen unsere eigene Stadt, wo Kindermund das Sagen hat. Wir spielen und wir leben hier. KITRAZZA, das sind wir. Alles ist möglich, nichts steht fest. Wenn man uns nur machen lässt.“

„Jede KinderTraumZauberStadt ist einzigartig und es ist in jedem Jahr spannend zu beobachten, wie die Mädchen und Jungen teils träumerisch, teils spielerisch ihre Vorstellungen einer Stadt entwickeln“, betont Tobias Heinemann, Projektentwickler bei Outlaw, der das Kinderstadtprojekt seit vielen Jahren begleitet. Dabei hat er noch nie erlebt, dass Kinder ein Arbeitsamt planten und auch Geld spielt hier keine Rolle: „Wir beobachten immer wieder, wie selbstständig die Kinder agieren und gemeinsam entscheiden, wie sie zum Beispiel Materialien verteilen. Das Miteinander ist sehr sozial, wenn man die KITRAZZIANER einfach machen lässt.“ So sieht das KITRAZZA-Konzept auch nicht vor, eine Kinderstadt nach Vorbild einer Erwachsenen-Stadt zu errichten, sondern die Mädchen und Jungen planen ganz nach ihren Wünschen und Ideen einen Ort, an dem sie sich wohl fühlen und Spaß haben. So entscheiden die Bewohner*innen der Kinderstadt alle wichtigen Fragen im großen RAZ – der Vollversammlung. Hier hat jedes Kind seine eigene Stimme.

Dieses Jahr, zur 16. Auflage der KITRAZZA, übernahm Outlaw erstmals federführend die Organisation der Kinderstadt und will das Projekt auch in den nächsten Jahren fortführen. Dabei setzt der Träger der Kinder- und Jugendhilfe auf das große Unterstützer*innen-Netzwerk, das sich über die Jahre entwickelt hat. „Unser größtes Pfund sind die vielen ehrenamtlich Engagierten, die das Projekt mit ihrer freien Zeit und ganz viel praktischer Hilfe vor Ort überhaupt erst möglich machen“, betont Tobias Heinemann. Auch mit vielen regionalen Unternehmen, die beispielsweise die Kinderstadt mit Materialien beliefern, haben sich über die Jahre Kooperationen entwickelt: „Die Resonanz auf das Projekt ist wirklich beeindruckend und viele Firmen fragen bereits im Vorfeld an, wie sie unsere Kinderstadt unterstützen können und bieten Rabatte an.“

KITRAZZA wird gefördert vom Jugendamt der Landeshauptstadt Dresden und mit Mitteln aus dem Lokalen Handlungsprogramm für ein vielfältiges und weltoffenes Dresden im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des BMFSFJ finanziert. Die Ostsächsische Sparkasse Dresden und Aufwind Kinder- und Jugendfonds stellen ebenfalls Mittel zur Finanzierung bereit. Zahlreiche Unterstützer ermöglichen das Projekt mit umfangreichen Sachspenden. Wir sagen herzlich DANKESCHÖN!

Weitere Informationen unter: www.kitrazza.de