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Kinder mischen mit - das Recht auf Beteiligung verwirklichen


Die Experten von OUTLAW auf dem Kongress (v.l.n.r.): Sandra Peters, Monique Czap, Markus Bicker, Juliane Wieching, Adolf Bartz, Robin Bandow, Gerald Mennen

Und es funktioniert doch! Das ist ein Ergebnis des Feldversuchs auf dem Kinderrechte-Kongress-Darmstadt. Mehr als 100 geladene TeilnehmerInnen aus Wissenschaft und Praxis und 50 Kinder im Alter von 11 bis 16 Jahren arbeiteten zwei Tage lang an Konzepten und praktischen Möglichkeiten, wie Kinder über ihre eigenen Belange mitbestimmen können. Das geschah unter anderem auf zehn sogenannten "Themeninseln" zu verschiedenen Lebensbereichen von Kindern.

An zwei dieser Themeninseln haben MitarbeiterInnen und Kinder von Outlaw maßgeblich mitgewirkt: "Kita als Lern- und Lebensraum" und "Leben außerhalb der eigenen Familie".Der Kongress wurde von vier Kooperationspartnern, darunter OUTLAW.die Stiftung, organisiert. Gerald Mennen, geschäftsführender Vorstand der Stiftung, dazu: "Uns ging es darum, Arbeitsformen und -formate zu entwickeln und auszuprobieren, die eine wirkliche Beteiligung von Kindern auch auf einer Tagung ermöglichen. Dazu gehören z.B. kurze Impulse in einer klaren und auf das Wesentliche reduzierten Sprache, ein abwechslungsreicher Verlauf, vielfältige Arbeitsformen und anregende Fragestellungen. Und ganz wichtig: die Bereitschaft aller, sich aktiv über den gesamten Zeitraum einzubringen und auf den anderen einzulassen. Das kann auch anstrengend sein, ist aber auf jeden Fall sehr lohnend, wie der Kongress gezeigt hat."Informationen und Bilder zum Kongress gibt es unter www.kinderrechte-kongress.de.

Die Erfahrungen aus dem Kongress werden im Herbst in einer schriftlichen Dokumentation veröffentlicht. Außerdem wurde der gesamte Kongress von einem Filmteam begleitet. Der Film erscheint ebenfalls im Herbst 2015.