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Fachlicher Austausch über Kinderrechte und Kinderschutz


Kinder stehen im Mittelpunkt: Ende Januar tauschten sich die NRW Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking und Hans-Peter Metje, Kreisgruppengeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtverbandes mit Outlaw Bereichsleiterin Sandra Krümpel und Fachgebietsleitung Martina Reisen über die pädagogische Arbeit bei Outlaw aus.

Themen waren unter anderem die Vorteile, die das Arbeiten in altershomogenen Gruppen bringt, Partizipation, der Übergang in die Schule und der Fachkräftemangel. Ganz besonders standen auch Kinderrechte und Kinderschutz im Fokus.

Anhand der Dienstanweisungen „Schutzauftrag bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung nach §8a SGB VIII“ und „Umgang mit einer Beschwerde, einer Vermutung oder dem begründeten Verdacht auf grenzverletzendes / übergriffiges Verhalten von Mitarbeiter*innen der Outlaw gGmbH gegenüber betreuten Kindern und Jugendlichen“ stellten die Gäste fest, wie professionell Outlaw in diesen Bereichen aufgestellt ist.

Besonders Christina Schulze Föcking zeigte als Mitglied der Kinderschutzkommission des Landes NRW in diesem Zusammenhang besonderes Interesse und merkte an, wie sehr spürbar sei, dass Sandra Krümpel und Martina Reisen sich mit Herz und Fachlichkeit für die Belange der Kinder in ihren Kitas einsetzen. Hans-Peter Metje machte deutlich, dass es oft eine mangelhafte Finanzierung sei, die möglicherweise einen wirksamen Schutz von Kindern und Jugendlichen verhindere.

Anhand von Beispielen aus der Kita wurde schnell deutlich, wie wichtig eine echte partizipative Haltung der Mitarbeiter*innen den Kindern gegenüber ist. Nur wenn die Mädchen und Jungen sich aktiv einbringen können lernen sie, dass sie selbstverantwortlich und selbstbewusst über Themen, die sie betreffen, entscheiden können. Auch das Wissen um ihre Rechte ist für die Kinder von großer Bedeutung, denn nur wenn sie diese kennen, können sie einordnen, wann ihr Recht verletzt wird und sich ggf. Hilfe holen. In diesem Zusammenhang formulierten die Outlaw-Fachkräfte auch noch einmal den deutlichen Wunsch, die Kinderrechte nach über 30 Jahren endlich ins Grundgesetz zu übernehmen.

Ein weiteres Thema war der aktuelle Fachkräftemangel. Hier erörterten die Gesprächsteilnehmer*innen Möglichkeiten, wie dieser behoben werden könnte – sowohl von Seiten der Politik, als auch seitens des Arbeitgebers. Dabei sei es wichtig, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten auf Verbesserungen hinwirken müsse. Nichtstun sei keine Option.