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Stadtteilzentrum FeidikForum Hamm: Gartenprojekt ausgezeichnet als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt


Gemeinsame Gartenarbeit verbindet: Im interkulturellen Generationengarten des Stadtteilzentrums FeidikForum in Hamm steht das gemeinsame Hobby und die Freude über gesundes, selbst angebautes Obst und Gemüse im Vordergrund. Alter, körperliche Einschränkungen oder kultureller Hintergrund spielen dabei keine Rolle.

Nicht nur deswegen wurde der Generationengarten „Junges Gemüse trifft reife Früchte“ des Stadtteilzentrums nun als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet. Entstanden ist das Projekt im Rahmen des Leitprojektes „Älterwerden in Hamm! Lebenswert. Selbstbestimmt. Mittendrin.“

Stadtrat Jörg Mösgen überreichte den Preis und betonte die Besonderheit, mit dem Garten eine Verbindung zu schaffen zwischen sozialem Miteinander und dem Erhalt der biologischen Vielfalt in Zeiten des Klimawandels. Neben der offiziellen Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhält das FeidikForum einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die Naturvielfalt steht. Ab sofort wird das Projekt auf der Webseite der UN-Dekade in Deutschland unter www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt.

Der Garten bietet interessierten Bürger*innen aus allen Generationen und Herkunftsländern im Stadtteil die Möglichkeit, über das gemeinsame Hobby Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen im Anbau von Pflanzen zu sammeln.

„Wir lernen miteinander und voneinander. Dabei ist uns wichtig, den Garten möglichst naturnah und biologisch zu gestalten indem wir biologisches Saatgut nutzen, das wir selbst neu gewinnen können und nur natürlichen Dünger ausbringen“, berichtet eine der Freiwilligen, die mit ihrer Familie von Anfang an dabei ist. „Gerade wenn man in der Stadt wohnt, bietet dieser Garten eine tolle Möglichkeit, Natur zu erleben.“

Neben Obst und Gemüse bauen die ca. zehn freiwilligen Helfer*innen auch seltene heimische Pflanzen wie z. B. Schwarzpappeln für die Lippeauen an, die dann dort nach einer Baumaßnahme wieder angesiedelt werden. So unterstützt das Projekt auch die biologische Vielfalt der Region.

Mehr und mehr entdecken die Menschen den Garten auch als Begegnungsort und treffen sich zum gemeinsamen Frühstück oder Grillen. Barrierearme und rollatorengerechte Wege und Hochbeete ermöglichen auch Senior*innen und behinderten Mitbürger*innen die Mitarbeit und die Möglichkeit, einen Ort des Verweilens und der Ruhe in der Natur zu finden.

Das Umweltamt der Stadt Hamm fördert das Projekt mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes NRW.