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Outlaw impft! Erfolgreicher Start mit Pop-up-Impfzentrum im Stadtteilzentrum EMMERS


Frau Dr. Köckeritz vom TÜV Rheinland, die für Outlaw als Betriebsärztin agiert, impft eine Kita-Erzieherin; im Hintergrund Prof. Dr. med. Laniado

Insgesamt 137 Outlaw-Mitarbeiter*innen aus Sachsen konnten am Wochenende im ersten Pop-up-Impfzentrum im Dresdner Stadtteilzentrum EMMERS gegen das Corona-Virus geimpft werden. Damit setzt Outlaw in Sachsen das geplante Pilotprojekt „Impfen“ für Mitarbeitende aus pädagogischen Einrichtungen an den Standorten Dresden, Meißen und Riesa um.

Vor Ort übernahmen zwei Impfteams, darunter drei Ärzt*innen, zahlreichen Helfer*innen und das Impfteam des Arbeiter-Samariter-Bundes Dresden/Kamenz die Schutzimpfungen in einer siebenstündigen Aktion. Zuvor konnten sich die Mitarbeiter*innen aus Kitas und Horten, stationären und ambulanten Angeboten des Bereichs Hilfen zur Erziehung sowie der Offenen Kinder- und Jugendarbeit online für einen verbindlichen Termin anmelden. Die Impfungen werden an zwei Terminen realisiert, damit bei auftretenden Nebenwirkungen nicht komplette Teams ausfallen. Verimpft wurde der Impfstoff von BioNTech/Pfizer.

„Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für die hervorragende Vorbereitung, Betreuung vor Ort und natürlich die Durchführung“, betont Outlaw-Regionalgeschäftsführer Dirk Luther, der vor allem die administrative Umsetzung lobt. „Wir haben erstmals ein Projekt dieses Umfangs realisiert und wissen, wie wichtig jeder kleine Baustein für die optimale Durchführung ist. Nur so konnten unsere Beschäftigten aus pädagogischen Einrichtungen endlich die so wichtige Schutzimpfung erhalten – das ist ein wichtiger Schritt!“

Seit Ende März plante Outlaw in Sachsen das interne Impfprojekt im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements – denn vor allem in Dresden gab es kaum freie Impftermine für die Pädago*innen aus Kitas, Wohngruppen oder offenen Anlaufstellen. Zuständige Behörden, Ministerien und beim Landtag des Freistaats Sachsen wurden angesprochen, um Voraussetzungen, Zulassungs- und Umsetzungsmöglichkeiten zu prüfen. Zeitnah kam die Rückmeldung und gemeinsam mit dem DRK Sachsen konnte die Umsetzung mit einem mobilen Impfteam geplant und durchgeführt werden.

„Für uns ist das Projekt ein voller Erfolg und auch die logische Weiterführung unserer Schutzmaßnahmen in den Einrichtungen“, erklärt Dirk Luther. Seit Anfang des Jahres testen intern geschulte Tester*innen wöchentlich ihre direkten Kolleg*innen und die Bereitschaft dazu stieg stetig an. „Ebenso wurde das Impfangebot gut angenommen und das liegt unserer Meinung nach an den bereits bekannten Ärzt*innen, dem gemeinsamen Termin mit Kolleg*innen und dem Ort, also in einer Outlaw-Einrichtung.“

Ebenso trägt dazu bei, dass Outlaw als bundesweiter Träger hinter dem Projekt steht: „Um wichtige Ziele zu erreichen sind oft neue Wege notwendig und die können regional sehr unterschiedlich sein. Genau diese Beweglichkeit schätze ich an Outlaw, nämlich flexibel und standortbezogen Möglichkeiten zu prüfen und ausprobieren“, ergänzt Dirk Luther. Als weiteren Baustein für mehr Sicherheit in den Einrichtungen plant Outlaw in Sachsen deshalb gemeinsam mit dem Dresdner Radiologen Prof. Dr. med. Laniado „Lollitests“ in Kitas – einer kindgerechten und praktikablen Testmöglichkeit, um frühzeitig auch bei Kindern Infektionen festzustellen.