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Erweiterte Betreuungszeiten – Outlaw-Kita Uppenberg startet Pilotprojekt


Bundesfamilienministerin Schwesig will den Ausbau der Betreuungszeiten in Kitas fördern - mit dem Programm „KitaPlus“ sollen zukünftig Randzeiten in der Kinderbetreuung abgedeckt werden. Die Outlaw gGmbH und die Stadt Münster handeln schon jetzt: Seit dem 1. September läuft in der Kita Uppenberg ein Pilotprojekt, in dem erweiterte Betreuungszeiten angeboten werden.

„Die Stadt Münster hat „Pilot-Einrichtungen“ gesucht, die das Modell der flexiblen Betreuungszeiten testen. Da Outlaw schon immer für Flexibilität und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht, haben wir uns gern als Kooperationspartner zur Verfügung gestellt“, berichtet Juliane Wieching, Bereichsleiterin bei Outlaw. Von 6:30 bis 19:00 Uhr hat die Kita Uppenberg nun geöffnet und die Eltern können selbst entscheiden, wie sie die Stunden, die ihre Kinder dort verbringen, auf die Woche verteilen. Also beispielsweise an einem Tag von 9-16 Uhr und an einem anderen von 13-19 Uhr.„Es war schon eine Herausforderung, den Dienstplan so zu gestalten, dass immer  genügend Personal vorhanden ist, um die Kinder adäquat zu betreuen“, berichtet Katrin Lenschow, Leiterin der Kita. „Dabei legen wir großen Wert darauf, eine qualitativ hochwertige Arbeit zu gewährleisten. Es handelt sich nicht um eine „Verwahrung“ der Kinder, sondern auch in den späteren Abendstunden wird es angemessene Angebote geben, wie zum Beispiel ein gemeinsames Abendbrot und einen ruhigen Tagesabschluss mit Lese- und Entspannungs-Einheiten.“

Da in solchen Randzeiten nur wenig in der Kita los ist, erleben die Kinder, die dann betreut werden, die Einrichtung ganz neu. Sie verbringen exklusive Zeit mit ihren ErzieherInnen und genießen die Ruhe, die einkehrt – wo doch in Kernzeiten 96 Kinder durch die Flure stürmen.Bisher kommen die erweiterten Öffnungszeiten sehr gut an. Besonders die Zeit bis 18:00 Uhr nähmen viele Eltern gern in Anspruch. „Danach wird es dann schon weniger“, so Katrin Lenschow.Nicht zuletzt läge das aber daran, dass die Eltern sehr verantwortungsvoll mit ihren Kindern umgehen, wie Bereichsleiterin Juliane Wieching weiß. „Eltern überlegen sehr genau ob es ihrem Kind gut tut, schon um 6:30 Uhr in der Kita zu sein und wie lange sie ihm zumuten können, dort zu bleiben.“

Ein Jahr beträgt die Laufzeit des Projektes, das von der Stadt Münster mit finanziert wird. Währenddessen wird geschaut, wie gut die Familien das Angebot annehmen. „Wenn die Resonanz entsprechend ist, werden wir voraussichtlich die erweiterten Öffnungszeiten beibehalten oder sogar noch ausbauen“, berichtet die Kita-Leiterin. Auch eine Ausweitung auf andere Einrichtungen wäre möglich.Damit leistet die Outlaw gGmbH einen weiteren wichtigen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bleibt ihrem Motto „Wir finden den Weg – gemeinsam“ treu.