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"Vergangenheit, die Zukunft hat": Die interkulturelle HzE-Ferienakademie auf Schloss Mansfeld

3. Ferienakademie der Outlaw Kinder- und Jugendhilfe gGmbH dank 9.000 Euro Spenden erfolgreich umgesetzt


Die bereits 3. interkulturelle Ferienakademie der Outlaw-Hilfen zur Erziehung im Raum Halle/Leipzig führte 25 Jugendliche und junge Erwachsene aus Einrichtungen in Halle, Leipzig und Querfurt für fünf Tage auf das Schloss Mansfeld im Südharz. Vom 23. bis zum 28. Juli besuchten sie verschiedene Workshops, die sich passend zum diesjährigen Motto "Vergangenheit, die Zukunft hat" mit alter und neuer Handwerkskunst beschäftigten.

Beim Schneidern, Töpfern, Schmieden, bei der Arbeit mit Holz oder einer Filmproduktion bekamen die Teilnehmer*innen die Chance, sich in einem geschützten Umfeld neu zu erfahren, auszuprobieren und neue, ungeahnte Talente zu entdecken. So entstand ein offener und wertschätzender Austausch zwischen den Jugendlichen und manch eine*r fuhr am Ende der Woche mit neu gewonnenen Freund*innen nach Hause. Die Ergebnisse der fünf Workshops wurden am letzten Tag in großer Runde präsentiert - ein großes Highlight, nicht nur für alle Beteiligten, sondern auch für die Eltern, Familien und Pressevertreter*innen, die extra eingeladen wurden. Auch der regionale Geschäftsführer von Outlaw, Steffen Kröner, sowie die Bereichsleiter*innen Micha Timpe und Anna Thomschke ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen.

Die Umsetzung der Ferienakademie – von der Unterbringung, Verpflegung und Betreuung bis hin zu den Workshops – ist vor allem dank engagierter Förderer möglich, die gemeinsam rund 9.000 Euro spendeten. Das sind die Aktion Mensch, der Verein "Wir helfen" der Mitteldeutschen Zeitung und der Verein "Zukunft für Kinder" aus Leipzig.

Die interkulturelle HzE-Ferienakademie bringt einmal im Jahr junge Menschen im Alter von 15 bis 18 Jahren aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen zusammen. Hier haben sie die Möglichkeit, sich in kreativen Workshops auszuprobieren und einander ohne Vorbehalte kennenzulernen. Die stabilen Beziehungen, die während dieser Tage nicht nur zwischen den Jugendlichen, sondern auch zwischen den Jugendlichen und Pädagog*innen entstehen und wachsen, bezeugen immer wieder, wie wichtig regelmäßige Ferienfahrten und Auszeiten vom Einrichtungsalltag für die pädagogische Arbeit mit Kindern und jungen Erwachsenen sind. Prozesse, die während der Projektwoche angestoßen wurden, können im Rahmen der pädagogischen Betreuung der Hilfen zur Erziehung weiterbegleitet werden.