Menü schliessen

Klappe die Zweite: 17 Teilnehmer*innen reisen zum Jugendaustausch nach Vietnam


Erinnerung an Vietnam: Jugendgruppenaustausch 2018

Die Aufregung steigt, denn in wenigen Tagen startet der 2. Jugendgruppenaustausch im Rahmen der deutsch-vietnamesischen Jugendbegegnung 2020 – und zwar in Vietnam. Insgesamt 17 Teilnehmer*innen reisen dann insgesamt 10 Tage während der Winterferien in die Stadt Cao Lãnh der Provinz Đồng Tháp, um die Menschen, Kulturen und gesellschaftlichen Prozesse kennenzulernen und interkulturelle Kompetenzen zu sammeln.

Der Jugendgruppenaustausch ist ein Kooperationsprojekt der Outlaw Kinder- und Jugendhilfe gGmbH und dem vietnamesischen Träger t.info. Gefördert wird der internationale Jugendaustausch vom Kommunalen Sozialverband Sachsen (KSV), dem Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e. V. (LJBW), dem Jugendamt Dresden und dem Verein Aufwind Kinder und Jugendfonds Dresden.

Zu den 17 Teilnehmer*innen gehören 7 Jugendliche aus Outlaw-Settings – darunter 5 Teilnehmer*innen aus stationären Einrichtungen sowie ein/e Teilnehmer*in aus einem ambulanten Setting in Sachsen und ein/e Teilnehmer*in aus einer stationären Hilfe in Nordrhein-Westfalen. Wieder sind 2 Erzieher*innen-Schüler*innen der DPFA Großenhain dabei sowie 4 Schüler*innen und 2 Auszubildende aus dem Raum Dresden. Begleitet wird der Jugendaustausch von 2 Pädagog*innen der Outlaw gGmbH.

Los geht es am 12. Februar in Dresden bzw. dann vom Flughafen Frankfurt über Dubai nach Saigon und einem Transfer nach Cao Lãnh. Dann heißt es für die Gruppe erst einmal ankommen die vietnamesischen Teilnehmer*innen kennenlernen. Denn Ziel des Jugendaustausches ist, die Weltanschauung der Jugendlichen im Rahmen außerschulischen Lernens, ihre interkulturellen Kompetenzen sowie Toleranz gegenüber anderen Kulturen zu fördern. Über (Länder-)Grenzen hinweg können die jungen Menschen Kontakte aufnehmen, ihre Kommunikationsfähigkeiten erweitern und stärken mit dieser Auslandserfahrung ihr Selbstbewusstsein.

Vor allem Jugendliche aus sozial-benachteiligten Familien, denen solche Erfahrungen sonst verwehrt bleiben, sollen mit diesem Jugendaustausch beteiligt werden und die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit durch das Selbst-Erleben unterstützt werden.

Vor Ort erwartet die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm, darunter verschiedene Begegnungen mit den vietnamesischen Teilnehmer*innen, Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten, Besuche von Bildungseinrichtungen- und Begegnungszentren sowie der Besuch von vietnamesischen Gastfamilien und gemeinsame Angebote, z. B. dem Zubereiten von Mahlzeiten. Dazu kommt die Erarbeitung eines gemeinsamen Jugendprojekts, bei dem die Teilnehmer*innen eigenverantwortlich der Erarbeitung, Erprobung und Umsetzung übernehmen.

Übrigens: Die jungen Frauen und Männer werden die Berichterstattung über ihre Reise, Eindrücke und Erfahrungen selbst in die Hand nehmen und sich regelmäßig über die Sozialen Medien melden. Wir halten Sie auf dem Laufenden!