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Bummi ist gerettet: Outlaw übernimmt Merseburger Jugendclub


v.l.: Dr. Peter Piechotta, Michael Knorr, Thomas Nemson und Steffen Kröner im Jugendclub Bummi

Michael Knorr stellt Projekte vor

Dr. Peter Piechotta und Michael Knorr mit dem Scheck über 200 Euro

Es geht weiter im Merseburger Westen: Die Türen des Jugendclubs „Bummi“ stehen wieder offen, denn die Outlaw Kinder- und Jugendhilfe hat die Trägerschaft der beliebten Einrichtung für Kinder und Jugendliche übernommen. Gemeinsam mit Vertreter*innen der Stadt Merseburg, des Jugendhilfeausschusses und natürlich dem Leiter des Jugendclubs stellte sich der neue Träger gestern vor und lud zur Besichtigung der Einrichtung in der Joachim-Quantz-Straße.

„Wir wollen den offenen Treff und seine Angebote hier im Stadtteil erhalten und freuen uns, dass gemeinsam mit dem Saalekreis und der Stadt Merseburg eine Lösung zur Finanzierung gefunden wurde“, betonte Steffen Kröner, Regionaler Geschäftsführer der Outlaw Kinder- und Jugendhilfe Halle/Leipzig. „Unser Ziel ist immer, den Menschen dort, wo sie leben, so viele Chancen wie möglich zu eröffnen und sie mit sozialräumlichen Angebote zu unterstützen.“ Outlaw bietet in Merseburg bereits Hilfen zur Erziehung für Kinder, Jugendliche und deren Familien über die Einrichtung in der König-Heinrich-Straße an.

Auch Thomas Nemson, Amtsleiter des Amtes für Jugend und Sport der Stadt Merseburg, betont, wie wichtig die Erhaltung der Angebote für die Kinder und Jugendlichen des Stadtteils ist und bestätigte die finanzielle Unterstützung.

Ein Willkommensgeschenk brachte Dr. Peter Piechotta, Leiter Regionalstelle Süd vom PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband, mit: Er überreicht einen Scheck in Höhe von 200,00 Euro und dazu Freikarten für ein Spiel des Handball-Erstligisten SC Magdeburg in der GETEC Arena. In seiner Funktion als Mitglied des Jugendhilfeausschusses unterstützte Dr. Peter Piechotta die Gespräche zur Übernahme des Jugendclubs beratend und zeigte sich ebenso erfreut, dass der Jugendclub Bummi weiter der Anlaufpunkt für die Kinder und Jugendlichen des Stadtteils bleibt.

Auch der langjährige Bummi-Leiter Michael Knorr zeigte sich erleichtert über die neue Trägerschaft: „Rund 30 Mädchen und Jungen zwischen 10 und 24 Jahren besuchen täglich den Treff und nutzen die verschiedenen Angebote und Projekte. Im Namen dieser Kinder und Jugendlichen danke ich allen, die möglich machen, dass sie hier weiterhin einen Platz zum Ankommen, austauschen und Erfahrungen sammeln haben.“