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Projektbeispiele

Projekt "Interkulturelle Öffnung"

Outlaw erarbeitet beim Projekt "Interkulturelle Öffnung 2018" Maßnahmen zur interkulturellen Personalentwicklung und unternehmensinternen Sprach- und Kulturvermittlung. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ sowie vom Freistaat Sachsen.

Im Rahmen des Projektes sind folgende Ziele zu erreichen:

  • Interkulturelle Kompetenzbildung durch Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter*innen der Outlaw gGmbH
  • Interkulturelle Kompetenzbildung durch Coachings und Beratungen der Mitarbeiter*innen
  • Förderung der pädagogischen Arbeit durch Sprach- und Kulturvermittlung
  • Akquise, Einbindung und Einarbeitung von Mitarbeiter*innen mit Migrationshintergrund

Alle Ziele und Maßnahmen werden durch Elemente des Qualitätsmanagements begleitet und gesteuert, um die Nachhaltigkeit und Einflüsse der Ziele auf die Unternehmensstrategie und Unternehmensziele zu sichern und zu verstetigen.

Schulprojekte in Brandenburg

Die Vermittlung von schulischem Wissen und sozialen Kompetenzen für Jugendliche mit zusätzlichem Unterstützungsbedarf: Das ist das Ziel der Schulprojekte in Brandenburg, die von Teams, bestehend aus Lehrer*innen der jeweiligen Partnerschule und Sozialpädagog*innen von Outlaw, betreut werden. Mädchen und Jungen sollen in die Lage versetzt werden, die einfache Bildungsreife zu erlangen oder eine berufsvorbereitende Maßnahme zu beginnen. Erlebnispädagogisch orientierte Projekte und Aktionen ergänzen den Schulalltag – wie zum Bespiel die Herstellung eigenen Honigs, Besuche im Hochseilgarten und in kulturellen Institutionen und historischen Gedenkstätten und Orten, wie dem KZ Sachsenhausen.

Zu den Schulprojekten zählt unter anderem das Projekt "Kompass" zur Vermeidung von Schulabbrüchen in der Exin-Oberschule Zehdenick und der Jean-Clermont-Oberschule in Sachsenhausen. Dieses Projekt orientiert sich an der Richtlinie "SCHULE/JUGENDHILFE 2020" und wird gefördert durch den Europäischen Sozialfond (ESF) und durch das Ministerium für Jugend, Bildung und Sport (MBJS) des Landes Brandenburg.

Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist

Mit dem Programm fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit Januar 2016 die alltagsintegrierte sprachliche Bildung als festen Bestandteil in der Kindertagesbetreuung. Weitere Schwerpunkte sind die inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien. Sprach-Kitas erhalten dafür doppelte Unterstützung in Form von zusätzlichen Fachkräften mit Sprach-Expertise und eine Fachberatung.

Bei Outlaw nehmen bundesweit acht Kitas am Sprach-Programm teil – darunter die Kita Kantstraße in Halle. "In unserer integrativen Einrichtung betreuen wir Kinder vieler verschiedener Kulturkreise und damit auch Sprachen. Inklusion, Elternarbeit und Sprachförderung sind deshalb Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit", beschreibt Kita-Leiterin Kerstin Nebel. In der Einrichtung beobachtet dazu Sprach-Koordinator Sven Schwarz den pädagogischen Alltag, berät die PädagogInnen zum Sprachverhalten und erläutert Methoden der Sprachförderung. 

Warmer Mittagstisch im EMMERS

Hier geht's zum Video "Kochduell" vom Warmen Mittagstisch
Hier geht's zum Video "Kochduell" vom Warmen Mittagstisch

Vom Kartoffelernte-Fest über den Inklusions-Brunch bis zum Kochen landestypischer Speisen von jungen Asylsuchenden: Der CHILDREN-Mittagstisch ist seit vielen Jahren wichtiger Bestandteil des Angebots im Stadtteilzentrum EMMERS in Dresden und fördert gesunde Mahlzeiten, Kochprojekte und Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen. In 50 Wochen im Jahr und 4 Mal in der Woche nutzen regelmäßig 25 bis 40 Kinder und Jugendliche aus dem Dresdner Stadtteil Pieschen das Angebot. Die Mädchen und Jungen kommen zum Mittagessen direkt nach der Schule, freuen sich am Nachmittag auf einen Imbiss und einmal in der Woche auf ein gemeinsames Abendessen im EMMERS. Im Stadtteilzentrum-eigenen "Kinder-Garten" ziehen die Kinder und Jugendlichen zusammen mit den MitarbeiterInnen im EMMERS eigenes Gemüse, ernten es stolz und kochen daraus sogar eigene Mahlzeiten. CHILDREN for a better World unterstützt das Projekt in allen Kosten, die direkt in Verbindung mit der Versorgung der Kinder und Jugendlichen, ihrer aktiven Beteiligung an der Zubereitung und der Erweiterung ihres Ernährungswissens stehen.