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"Regenwald zum Frühstück": Kooperations-Projekt zur Umweltbildung in Outlaw-Kita Am Kirschberg


Schlangen streicheln, sich als Affen verkleiden und Schokocreme selber machen: Das alles gehörte zum Umweltschutzprojekt der Outlaw-Kita Am Kirschberg in Kooperation mit dem Orang-Utans in Not e. V. aus Leipzig. Drei Wochen lang standen im Oktober zum Thema "Regenwald zum Frühstück" für insgesamt 18 Kinder verschiedene Projekte und Ausflüge rund um den Lebensraum Regenwald auf dem Programm - darunter ein Ausflug ins Pongoland des Leipziger Zoos und ein Besuch des Regenwaldmuseums.

"Wir wollen die Kinder sensibler machen für ihre Umwelt, den Schutz der Natur sowie der Tiere und ihnen zeigen, dass ihr Handeln Auswirkungen bis in den Regenwald haben kann", beschreibt Kita-Leiterin Brigitte Bachmann das Umweltbildungsprojekt. "Dank der gelungenen Kooperation mit dem Verein Orang-Utans in Not lernten die Kinder spielerisch und mit abwechslungsreichen Aufgaben, Rätseln sowie Spielen, wie sie bewusster leben können und geben dieses Wissen hoffentlich auch an ihre Familie weiter."

Dafür erarbeiteten die Diplombiologin Cindy Höll von Orang-Utans in Not e. V. und die Erziehrinnen Viola Birkner und Karin Schnerch der Kita Am Kirschberg verschiedene Projekte, die an unterschiedlichen Tagen mit den Kita-Gruppen 5 und 8 durchgeführt wurden:

Gestartet wurde mit einer Lernstunde über die Menschenaffenarten. Die Diplombiologin Cindy Höll erklärte den 4- bis 6-Jährigen spielerisch, welche Affenarten es gibt. Die Kinder bastelten Affenmasken und lernten so die verschiedenen Arten kennen. Nebenher bekamen die Kids Infos darüber wo und wie die Menschenaffen leben, was sie fressen, durch was sie gefährdet sind und wie intelligent sie sind.

Nach der Theorie folgte die Praxis: Auf dem Programm stand eine Exkursion ins Pongoland des Zoos Leipzig, wo eine Mitarbeiterin des Wolfgang-Köhler-Primaten-Forschungszentrums den Kindern den Alltag der Primaten zeigte. Ende Oktober trafen sich alle wieder zu einer weiteren Lernstunde zu dem Thema Regenwald, bei der die Kinder Früchte und Gewürze des Regenwaldes probieren und Pflanzen oder Gehölze anfassen durften.

Besonders gut kam die selbstgemachte Schokocreme ohne Palmöl an. Die Frucht der Ölpalme ist sehr beliebt und wird für Seifen, Kerzen, Kosmetik oder eben Schokocreme verwendet. Die endlosen Palmölplantagen zerstören aber den Regenwald und so lernten die Kinder, was sie dagegen tun können.

Zum Abschluss der Umweltprojekttage machten sich die Kids auf zu einer Exkursion in das Phyllodrom in Leipzig. Im Regenwald-Museum entdeckten die Mädchen und Jungen die Pflanzen und Tiere des Regenwaldes wieder, über die sie zuvor so viel gelernt haben. Gemeinsam beobachteten sie Chamäleons, Schlangen, Skorpione und Vogelspinnen. Wer sich traute, durfte sogar ein paar der Tiere anfassen.

"Dank der guten Arbeit von Cindy Höll lernten die Kinder sehr viel. Die Kinder wissen nun viel mehr über die Pflanzen- und Tierwelt des Regenwaldes und kennen die Zusammenhänge zwischen ihrem Handeln und dem Wohl des Regenwaldes ", freuen sich die Erzieherinnen Karin Schnerch und Viola Birkner. Besonders die Kinder, aber auch die Pädagoginnen können das nächste Projekt kaum erwarten.   


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