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Nachhaltige Soziale Stadtentwicklung

Mit dem Programm „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung“ werden unter anderem Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche realisiert. Dabei werden in sozial benachteiligten Stadtgebieten niedrigschwellige, informelle Vorhaben zur Förderung von Bildung, Beschäftigungsfähigkeit und sozialer Eingliederung sowie die Erstellung gebietsbezogener integrierter Handlungskonzepte gefördert.

Diese Projekte setzt die Outlaw gGmbH in Dresden um:

Stadtteiltreff Dresden-Friedrichstadt

Der Stadtteiltreff will als Knotenpunkt im Stadtteil informieren, vermitteln und unterstützen. Das Angebot richtet vor allem an die erwachsenen Bewohner*innen der Friedrichstadt. Das können Menschen in schwierigen Lebenssituationen sein, Familien und Bürger*innen, die Kontakte suchen und sich bereits engagieren und/oder Gleichgesinnte und Unterstützung für ihre Ideen suchen. Als Treff- und Anlaufpunkt für alle Initiativen, Vereine und Bewohner*innen für Information, Austausch, Anfragen und Kommunikation will der Stadtteiltreff bestehende Ressourcen aufspüren, offenlegen und aktivieren. 

Das Hauptziel ist, Bürger*innen zu aktivieren, sich aktiv zu betätigen, Kontakte mit anderen Bewohner*innen zu knüpfen und darüber lebensnahe und lebenspraktische Angebote, Chancen und Möglichkeiten zu entdecken. Der Stadtteiltreff vermittelt insbesondere benachteiligten Bürger*innen entsprechende Grund-, Bildungs- und Schlüsselkompetenzen, die sie bei der Bewältigung ihrer Lebenslagen unterstützen und einen Beitrag zur Verbesserung ihrer Beschäftigungsfähigkeit leisten. 

Angebot des Stadtteiltreffs:

  • „offene Tür“ – Kontaktzeit für alle Interessierten
  • Aushänge im Schaufenster, Sammelpunkt für Flyer, Plakate und andere Formen der Informationsverbreitung
  • kostenfreie Nutzung von Räumen
  • Initiierung kostenfreier thematischer Interessengruppen und Angebote
  • Verleih von Material/ Equipment
  • praktische Unterstützung von der Idee bis zur Umsetzung
  • Vermittlung von Themen und Bedarfen in entsprechende Gremien
  • personelle Kontinuität 

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"Kultur verbindet" Dresden-Nord

Hip-Hop im EMMERS

Das Projekt „Kultur verbindet“ ist ein kostenfreies Angebot im Stadtteilzentrum EMMERS. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 25 Jahren im Stadtgebiet Dresden-Nord, die in einem bildungsbenachteiligten familiären Umfeld aufwachsen und dadurch außerschulisch erschwert Zugang zu kulturellen und künstlerischen Bildungsangeboten haben.

Das Projekt ermöglicht Kindern und Jugendlichen die intensive und kreative Beschäftigung mit der Jugendkultur Hip-Hop, es ermöglicht weiterhin künstlerisch-darstellerisches und handwerkliches Schaffen sowie den Erwerb von Medienkompetenzen und Selbsterfahrung.  

Das Projekt „Kultur verbindet“ schafft im Zeitraum von Juni 2019 bis Mai 2021 offene und geschlossene Angebote in den Kulturbereichen: Hip-Hop, Kunst/Handwerk, Forschen und Experimentieren sowie digitale Medien.

Einzelne Angebote im Stadtteilzentrum EMMERS:  

  • Theaterwerkstatt: Clownstheaterkurs, Zirkusbühne
  • Hip-Hop: Graffiti, Breakdance-Kurs, DJ-Kurs
  • Culture kids: Erstellen eines Stadtteilhörbuches
  • Grünes Labor: Forschen und Experimentieren
  • Kunstwerkstatt: Kunstkurs
  • projektbezogene mehrtägige Angebote in den Schulferien

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Projekt CULTURE KIDS online

Die CULTURE KIDS REPORTER*INNEN treffen sich normalerweise immer freitags von 14-16 Uhr im EMMERS. Sie sind in Dresden unterwegs um Hotspots für Kinder und Jugendliche im Stadtteil Dresden-Pieschen zu entdecken. Am Ende soll daraus ein Stadtteil-Hörbuch entstehen.

Wenn Ihr mehr erfahren oder mitmachen wollt, findet Ihr hier Infos, Neuigkeiten und Tutorials aus dem ESF-geförderten Projekt Culture Kids.

Mobiles Demokratietraining (abgeschlossen)

Das Mobile Demokratietraining ist ein kostenfreies Angebot der Outlaw gGmbH zur Demokratieförderung, das sich an Kinder zwischen 6 und 16 Jahren richtet und in den Dresdner Stadtteilen Pieschen, Johannstadt und Friedrichstadt angeboten wird. Auf spielerische Art werden soziale, gesellschaftliche und politische Inhalte zum Thema gemacht. Das Ziel ist, besonders Kindern aus bildungsfernen und nicht-privilegierten Familien demokratische Werte und Strukturen mit spiel- und erlebnispädagogischen Methoden näher zu bringen. Mit dem Mobilen Demokratietraining wollen wir Kinder für Bildung begeistern, indem wir an ihren individuellen Fragestellungen und Interessen anknüpfen. Durch die gemeinsame, spielerische Erarbeitung von komplexen Themen erweitern die Kinder nicht nur ihren Horizont, sondern erlernen auch Kompetenzen des demokratischen Handelns und Mitentscheidens.

Inhalt: Das Angebot ist offen aufgebaut. An den Modulen können jeweils 10 bis 30 Kinder teilnehmen. Themen sind unter anderem „Menschenwürde“, „Asyl“, „Flucht“ und „Rassismus“.

Zusätzlich gibt es Module mit einem festen Kreis von teilnehmenden Kindern. Hier können die Themen „Kinderrechte“ und „Zivilcourage“ bearbeitet werden.

Die Module sind für verschiedene Betreuungs- und Bildungseinrichtungen wie Kitas, Horten, Schulen und offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen entwickelt, in denen sich die Kinder bereits untereinander kennen.

Eine Auswahl unserer Projekte:

  • Die Hortentdecker. Kinder erforschen ihren eigenen Hort, zeigen ihre Lieblingsorte und vereinbaren gemeinsame Regeln für ein faires Miteinander.
  • Das Kinderrecht auf Spiel. Kinder lernen ihr Recht auf Spiel kennen, treten miteinander in Dialog über geeignete/ungeeignete Plätze zum Spielen und entwerfen eigene Wunschspielplätze.

Das Projekt "Mobiles Demokratietraining" wurde vom September 2017 bis 30. November 2019 umgesetzt und abgeschlossen. 

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Hier finden Sie weitere Informationen über unseren Angebotsbereich
Bildung, Kultur, Freizeit