Abenteuer Spreewald: Ferienfahrt der Jugendlichen aus der HzE Schwetschkestraße Halle

Oder: Werwölfe im Grukenland: Jugendliche aus Halle machen den Spreewald unsicher

Gemeinsame Erlebnisse abseits des Alltags sind oft die Momente, in denen die größten persönlichen Entwicklungen stattfinden. Die diesjährige Sommerferienfahrt der HzE jugendPLUSberuf / Team Schwetschkestraße am Standort Halle/Saalekreis war so ein Erlebnis: Für neun Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren sowie drei Betreuende ging es in den Spreewald. Bereits die Anreise mit Zügen und dem örtlichen ÖPNV bot Gelegenheit für erste Gespräche, gemeinsames Pläneschmieden und Vorfreude auf die kommenden Tage. 

Vom skeptischen Start zum starken Team

Der Beginn der Reise verlief nicht ganz ohne Herausforderungen: Beim Bezug der idyllisch gelegenen Hütten in der Jugendherberge reagierten viele Jugendliche zunächst skeptisch auf die Unterbringung und die abgeschiedene Lage „tief im Spreewald“. Doch genau hier begann der eigentliche Lernprozess.

Schon nach kurzer Zeit wandelte sich die anfängliche Zurückhaltung in Gemeinschaftssinn. Es zeigte sich deutlich, dass es vor allem auf die Mitreisenden und die gemeinsamen Erlebnisse ankommt. Davon gab es reichlich: Gruppenaktivitäten, viele Gespräche und jede Menge gemeinsames Lachen.

Eigeninitiative und Verantwortung: Die Tour nach Cottbus

Der wetterbedingt verregnete Tag wurde kurzerhand in die Therme verlegt und sorgte dort für Entspannung und gute Stimmung. Einige Jugendliche hatten jedoch mehr Lust auf Action und Stadtluft und organisierten eigeninitiativ einen Ausflug nach Cottbus, inklusive gemeinsamer Bowlingrunde. Die selbstständige Planung und Umsetzung zeigte eindrucksvoll, wie viel Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein in der Gruppe steckt.

Natürlich kamen auch die Klassiker des Spreewalds nicht zu kurz. Eine gemeinsame Kahnfahrt bot die Gelegenheit, die besondere Landschaft vom Wasser aus zu erkunden. Dank der lockeren Art des Kahnfahrers Patrick wurde diese traditionelle Aktivität selbst für die „U20-Truppe“ zu einem Highlight. Im Anschluss zog es einen Teil der Gruppe auf das Fahrrad, während andere den Tag lieber am See ausklingen ließen.

Werwölfe am Abend und Gurken als Souvenir

Die Abende verbrachte die Gruppe überwiegend gemeinsam in geselliger Runde. Besonders beim Werwolf-Spiel kamen ungeahnte schauspielerische Fähigkeiten zum Vorschein und so manche überzeugende Täuschungstaktik und dramatische Anschuldigungen haben durchaus Potenzial für eine Karriere auf der Bühne gezeigt.

Den Abschluss der Fahrt bildete ein gemeinsamer Grillabend, bei dem die Jugendliche ihre Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren ließen. Die Ferienfahrt hat gezeigt, wie wertvoll gemeinsame Erfahrungen außerhalb des Alltags sind und wie schnell aus anfänglicher Zurückhaltung Gemeinschaft entstehen kann.

Und eines wurde im Spreewald ebenfalls deutlich: "Man kann dort offenbar keinen Kilometer zurücklegen, ohne früher oder später einer Gurke zu begegnen. Ob als Souvenir, Gesprächsthema oder kulinarischer Begleiter. Die Spreewaldgurke war definitiv das inoffizielle dreizehnte Gruppenmitglied der Reise", darin waren sich alle einig.

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