Berufe entdecken, Zukunft gestalten: Unsere Kita Gronowskistraße beim Berufsfelderkundungstag
Was mache ich eigentlich nach der Schule? Genau diese Frage stand im Mittelpunkt des Berufsfelderkundungstags im Rahmen von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) am Anne-Frank-Berufskolleg in Münster. Schüler:innen bekommen die Chance, verschiedene Berufsfelder kennenzulernen und erste Einblicke in ihren möglichen Berufsweg zu gewinnen. Unsere Kolleg:innen von der Kita Gronowskistraße waren dabei – und haben gezeigt, wie vielfältig und spannend die Arbeit in der Kita ist.
Rund 55 Schüler:innen nahmen an der Veranstaltung teil. Acht Träger gestalteten verschiedene Workshops, begleitet von Vertreter:innen der Stadt Münster und des Paritätischen.
Unser Workshop: „Osterbasteln mit Tiefgang“
Nach einer kurzen Einführung in verschiedene Bildungsgänge und Ausbildungswege ging es direkt in die Praxis: Zwei Workshopphasen ermöglichten es den Schüler:innen, unterschiedliche Angebote auszuprobieren und Fragen zu stellen.
Wir wollten mehr zeigen als nur Schere, Papier und Kleber. Bei uns wurde schnell klar: Basteln ist in der Kita weit mehr als nur Zeitvertreib. Gemeinsam mit den Schüler:innen haben wir kreativ gearbeitet – und gleichzeitig gezeigt, wie wir dabei gezielt Kompetenzen fördern. Feinmotorik, Kreativität und soziales Miteinander standen ganz nebenbei im Fokus. Zusätzlich gaben wir Einblicke in unsere pädagogische Arbeit: Wie planen wir Angebote? Wie beobachten wir Kinder? Und wie begleiten wir ihre Entwicklung?

Direkter Austausch auf Augenhöhe
Beim Speedmeeting kamen wir direkt ins Gespräch. Die Schüler:innen wollten wissen, wie der Kita-Alltag aussieht, welche Ausbildungswege möglich sind und wie ein Praktikum bei uns abläuft. Mit Fachkraft, Auszubildender und Kitaleitung konnten wir authentische Einblicke aus verschiedenen Perspektiven geben.
Der Berufsfelderkundungstag hat gezeigt, wie wichtig frühe Orientierung ist – und wie viel Begeisterung in der Arbeit mit Kindern steckt. „Wir freuen uns, wenn wir den einen oder die andere inspirieren konnten“, sind sich die Kolleg:innen der Kita einig.