Die Kinder des Horts mit den Gästen: v.l.n.r. Nora Schönberg, Schulleiterin Frau Koschwitz, Conrad Clemens, Katja Kunze & Albrecht Pallas (Foto: SMK/Lynn Winkler)

Dialog zwischen Politik und Praxis: Sachsens Kultusminister Clemens besucht Outlaw-Hort der 26. Grundschule Dresden

Auf Einladung der Kinder des Horts der 26. Grundschule „Am Markusplatz“ in Dresden besuchte am 27. Januar 2026 Sachsens Kultusminister Conrad Clemens gemeinsam mit Albrecht Pallas, Mitglied des Sächsischen Landtags (SPD) die Einrichtung. Gemeinsam aßen beide mit den Kindern zu Mittag und nahmen an einer Schnitzeljagd mit verschiedenen Challenges teil – vom Knopf annähen bis Schneeballschlacht war alles dabei. Der Kultusminister erhielt so einen Eindruck der Angebote im Hort und nahm sich Zeit für die Anliegen der Kinder. Diese hatten ihre Wünsche im vergangenen Jahr an den Minister geschickt, der daraufhin versprach, persönlich vorbei zu schauen. 

Gemeinsam Essen, Austauschen und Aufgaben meisten

Pünktlich zur Essenszeit waren alle Gäste im Hort angekommen und nahmen sich Zeit für ein gemeinsames Mittagessen und Gespräche. „Unsere Kinder nutzten hier gleich die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen“, beschreibt Hortleiterin Katja Kunze, die mit Nora Schönberg, Pädagogische Geschäftsleitung Kita Sachsen, natürlich auch am Mittagsessen teilnahm. Die Kinder hatten die Wünsche für ihren Hort bereits im vergangenen Jahr im Rahmen der Aktionstage rund um das „Kita-Moratorium“ und der Kampagne „Starke Kitas für starke Kinder“ an den neuen Kultusminister geschickt und hakten wieder nach:

  • Wie könnte man den Schulhof schöner gestalten?
  • Wie kann man Lernen besser mit Spielen verbinden?
  • Wäre es möglich, die Noten abzuschaffen?

Danach übernahm das Duo Paula und Julius aus Klasse 3. Gemeinsam führten sie durch das Programm des Nachmittags: eine Art Schnitzeljagd mit Aufgaben für die Gäste – natürlich auch vorbereitet von den Kindern des Horts. 
 

Herausforderung angenommen: Kultusminister meistert Challenges
Los ging es mit einer Schätz-Aufgabe: Wie viele Kinder passen in den Mehrzweckraum? „Der Minister lag mit 40 bis 50 Kindern nah dran – tatsächlich hatten 60 Kinder mitgemacht. Nutzen können den Raum aber nur rund 25 Kinder, daher müssen wir immer gut planen, welche Angebote hier umgesetzt werden können“, beschreibt Hortleiterin Katja Kunze den Hintergrund.

Danach wurde es filigraner beim „Knopf Annähen“ und „Regenbogen aus Kunststoffblumen basteln“. Bei der Schneeballschlacht auf dem Schulhof war das Ziel, das pinke Schwein am Hausmeisterschuppen abzuwerfen. „Nebenbei konnten Herr Clemens und Herr Pallas einen Eindruck vom Außengelände gewinnen, denn vor allem hier wünschen sich die Kinder mehr Schatten für mehr Zeit zum Spielen. Denn der Spielbereich ist eine große unbeschattete Beton- und Tartanfläche, die aufgeheizt im Sommer kaum genutzt werden kann“, erklärt Katja Kunze. 

Zum Finale galt es eine „Bottle Flip“ zu schaffen – fast hätte es geklappt. „Die Kinder entschieden dennoch, dass die Schnitzjagd erfolgreich war und überreichten ein kleines Geschenk zur Belohnung. „Und wir bedanken uns ganz herzlich, dass Herr Clemens und Herr Pallas diesen Spaß mitgemacht haben und so sicher einen echten Eindruck von unserem Alltag bekamen“, betont Hortleiterin Katja Kunze beim abschließenden Gespräch mit allen Beteiligten – darunter auch Schulleiterin Frau Koschwitz.
 

Dialog zwischen Praxis und Politik fortführen

„Der Besuch des Ministers zeigt sein großes Interesse, mit der Praxis in Verbindung zu bleiben. Und für uns ist die Möglichkeit des direkten Austauschs zwischen Praxis und Politik sehr wichtig. Wir freuen uns sehr über das Wiedersehen mit Herrn Clemens und auch, dass er erneut gemeinsam mit Herrn Pallas unserer Einladung gefolgt ist“, ergänzt Nora Schönberg, Pädagogische Geschäftsleitung Kita Sachsen bei Outlaw. Sie betont: „Gerade im Bereich der frühkindlichen Bildung ist es unser Ziel weiter daraufhin zu wirken, die Rahmenbedingungen hinsichtlich der Finanzierung und der Qualität zu verbessern. Die Eindrücke eines Nachmittags in der Praxis sind dabei für ein gemeinsames Verständnis sicher hilfreich. Ich danke unserem Hort-Team und natürlich den Kindern, die das Programm mit ganz viel Herzblut vorbereitet haben. Und wir freuen uns, den Dialog zwischen Praxis und Politik auch künftig an anderen Orten fortzuführen.“

Das Team des Horts der 26. Grundschule „Am Markusplatz“ dankt dem Essensanbieter Vielfalt-Menü, der die einzelnen Mahlzeiten für unseren Besuch gesponsert hat.
 

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