Foto: Toni Theilmeier

Eine Stadt für ALLE: Outlaw setzt sich gemeinsam mit dem Bündnis Osnabrück für soziale Gerechtigkeit ein

Egal, wie unterschiedlich wir sind – wir alle wollen gut und sicher in unserer Stadt leben. Deshalb ist auch Outlaw Teil des Bündnisses „Stadt für ALLE“ in Osnabrück. Gemeinsam mit rund 40 weiteren Organisationen fordern wir eine Stadtgesellschaft, in der niemand zurückgelassen wird und soziale Sicherheit für alle.

Zum offiziellen Start der Kampagne versammelten sich am Montag, dem 8. Juni, Aktive der Kampagne und mehrere der aktuell rund 40 unterstützenden Organisationen an der Rathaustreppe. 

Konkrete Forderungen für ein lebenswertes Osnabrück

Für uns bei Outlaw ist klar: Eine „Stadt für alle“ bedeutet, dass Teilhabe nicht vom Geldbeutel oder der Herkunft abhängen darf. Wir unterstützen die Kampagne dabei, echte Lösungen für drängende Probleme zu finden. Dabei stehen folgende Schwerpunkte im Fokus:

  • Bildung und Zukunftschancen: Wir fordern einen klaren Aktionsplan, um Kinderarmut in Osnabrück zu beenden und jedem Kind – unabhängig vom sozialen Status – echte Perspektiven zu ermöglichen.
  • Wohnen und Lebensqualität: Bezahlbarer Wohnraum ist ein Grundrecht. Eine starke städtische Wohnungsgesellschaft muss die Mieten drücken, damit unsere Quartiere lebenswert bleiben und nicht durch Hitze, Smog oder Lärm belastet werden.
  • Sicherheit und Schutz für alle: Osnabrück muss ein sicherer Hafen sein – besonders für Menschen, die aus Krieg und Not zu uns fliehen. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, dass Frauen und queere Menschen konsequent vor Gewalt geschützt werden.
  • Sozial gerechter Klimaschutz: Die Verkehrswende und erneuerbare Energien müssen so gestaltet werden, dass sie bezahlbare Wärme für alle sichern. Dabei ist es nur fair, wenn die Allerreichsten einen größeren Teil zum Klimaschutz beisteuern.

Vielfalt als Basis unserer Arbeit

Diese Forderungen sind kein Zufall – sie spiegeln genau das wider, was wir täglich in unseren Projekten erleben und begleiten. Gabi Gaschina, Fachbereichsleitung Hilfen zur Erziehung, und Lea Brinker, Teamleiterin Hilfen zur Sozialen Teilhabe bei Outlaw in Osnabrück betonen: "Vielfalt und Toleranz prägen unsere Arbeit in Osnabrück – ob in der Flüchtlingssozialarbeit, der Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen oder der Kinder- und Jugendhilfe. Unser Ziel: Perspektiven schaffen und Teilhabe ermöglichen. Die Kampagne „Stadt für ALLE“ spiegelt genau diese Werte wider. Wir finden es großartig, gemeinsam als ein starkes „WIR“ aufzutreten und sind stolz darauf, Teil dieser wichtigen Initiative zu sein."

Jetzt aktiv werden: Demokratie gestalten bis September 2026

Die Kampagne „Stadt für ALLE“ ist mehr als nur eine Initiative – sie ist ein Aufruf zum demokratischen Handeln. Mit Projekten, wie dem „Bunten Deckel“ in Cafés und Restaurants, regen wir bereits jetzt Gespräche über Politik und Zusammenhalt an. Besonders wichtig wird es nun im Hinblick auf die Kommunalwahl im September 2026. Wir wollen gemeinsam Druck auf die politischen Parteien ausüben, damit soziale Gerechtigkeit Priorität bekommt.

Mehr Informationen zum Bündnis und der Kampagne gibt es hier: Osnabrück – bunt und solidarisch!
Material (Plakate, Flyer) gibt es hier: Material – Osnabrück – bunt und solidarisch!

 

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