Klimaanpassung als Strukturprinzip: Gemeinsam zu klimaresilienten Lösungen

Wie können soziale Organisationen langfristig klimaresilient aufgestellt werden? Mit dieser zentralen Frage beschäftigte sich am 17. März 2026 rund 20 Outlaw-Mitarbeitende aus den verschiedenen Geschäftsfeldern unseres Trägers.

Organisiert hat die Veranstaltung Outlaw-Klimaanpassungsbeauftragte Franziska Fink in Zusammenarbeit mit externen Expert:innen der KlimaKom. Ziel war es, konkrete Strategien zu entwickeln, um Klimaanpassung dauerhaft und strukturell in der Organisation zu verankern. 

Praxisnaher Einstieg: Herausforderungen und Lösungen vor Ort
Zum Auftakt wurde der aktuelle Stand der Klimaanpassung innerhalb der Organisation beleuchtet. Zwei Praxisbeispiele machten deutlich, wie unterschiedlich die Herausforderungen vor Ort sein können:
Am Standort Emden sind die Outlaw-Einrichtungen in der Ludwig-Uhland-Straße als „klimatischer Hotspot“ identifiziert – mit gleichzeitiger Belastung durch Hitze und Hochwasser. Erste Maßnahmen wurden bereits in einem eigenen Workshop entwickelt. Mehr Infos dazu lest ihr hier. 
Die Kita Moosstiege zeigte als zertifizierte „KlimaKita NRW“, wie Klimaanpassung erfolgreich in den pädagogischen Alltag integriert werden kann. Diese Einblicke verdeutlichten: Klimaanpassung ist bereits heute konkret umsetzbar – und gleichzeitig ein fortlaufender Entwicklungsprozess.

    

Von Ideen zu konkreten Maßnahmen
Im Mittelpunkt des Workshops stand die gemeinsame Entwicklung von Strategien und Maßnahmen. In drei Arbeitsgruppen arbeiteten die Teilnehmenden an zentralen Themenfeldern: Strategische Veränderung, Klimaresiliente Standorte sowie Gesundheit und pädagogische Praxis. In verschiedenen Arbeitsformaten wie World Café und Roadmap-Planung haben die Teilnehmenden die Ideen geschärft, priorisiert und zeitlich strukturiert. Die Ergebnisse wurden anschließend in einem gemeinsamen Zeitstrahl gebündelt.

Klimaanpassung als gemeinschaftliche Aufgabe
„Klimaanpassung wird dann wirksam, wenn wir sie gemeinsam denken und konkret in unseren Arbeitsalltag übersetzen“, betont Franziska Fink. „Der Workshop hat dafür einen wichtigen Grundstein gelegt.“

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