Kreative Nachmittage im Jugendfreizeitzentrum Kyritz: Auszeit vom Handy und liebevolle Valentinsbotschaften
"Pauline, wir möchten mal wieder mit Acrylfarben malen", äußerten zwei Mädchen und fünf Jungs des Outlaw-Jugendfreizeitzentrum Kyritz ihren Wunsch bei der Planung der Nachmittagsangebote im Februar. "Kreativität unterstützen wir natürlich besonders gerne," sagen Pauline Peglau, Ansprechpartnerin am Outlaw-Jugendfreizeitzentrum Kyritz, und ihre Kollegin Manina Vortanz. "Keine elektronischen Hilfsmittel! Das war unsere einzige Bedingung, denn die Kids haben sich angewöhnt, sofort das Handy zu zücken und nach Ideen zu suchen – diesmal nicht! Alles musste aus eigenem Kopf kommen", erzählt Pauline Peglau weiter. Also nahmen sich am 12. Februar sieben Kinder und Jugendliche eine Auszeit vom Handy, um ganz frei zu malen. Mit dieser Vorgabe waren die 10- bis 15-Jährigen den ganzen Nachmittag sehr konzentriert am Malen und es entstanden tolle farbenfrohe Kunstwerke wie ein Frosch, italienische Orangen, griechische Trauben. "Es war eine Umstellung für die Kids, doch sie waren dann richtig begeistert. Ziel ist es nun, ab und zu das Handy mal wegzulassen", lächelt Pauline Peglau.
Kreativ ging es auch am nächsten Tag weiter! Denn der Valentinstag stand vor der Tür. Vier Mädchen und ein Junge gestalteten für diesen speziellen Tag mit Papier, Schere, Kleber und Stiften Geschenke, um sie einer besonderen Person am Valentigstag zu überreichen. "Für Mutti, für Papa, für Oma und für den aktuellen Crush – alles war dabei und es wurde viel Liebe verteilt", erinnert sich Pauline Peglau und erzählt: "Dabei entstanden unheimlich tolle Gespräche. Die Kids erzählten, wie lange ihre Eltern bzw. ihre Großeltern schon zusammen sind, was sie erlebt haben und wie sie miteinander umgehen – rührende Geschichten."
Herzen, Karten, Liebesrätsel und Rosenblätter aus Bastelpapier, alles wurde sehr sorgfältig und mit viel Geduld von den 10- bis 13- Jährigen ausgeschnitten, geklebt und mit lieben Worten beschrieben. "Wenn´s meiner Mama nicht gefällt, dann schenke ich es meiner Oma, die freut sich über alles", verrät eine 12-Jährige grinsend.
Beide Nachmittage waren sehr von Harmonie geprägt. "Zur Zeit besitzen die Kinder eine wirklich große Geduld, dass finden wir schon sehr bewundernswert", freuen sich Pauline Peglau und Manina Vortanz und planen bereits die nächsten Aktionen.