Outlaw gestaltet Zukunft: Unser Weg zu Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen
Unter dem Titel „Outlaw gestaltet Zukunft: Ein Weg zu Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ hat uns das Zentrum für Klimaanpassung porträtiert. Das Video zeigt, warum wir uns jetzt intensiv mit den Folgen der Klimakrise auseinandersetzen und wie wir unsere Arbeit darauf ausrichten.
Gedreht wurde am Outlaw-Hauptsitz in Münster sowie in der Kita Feidikstraße und im Stadtteilzentrum FeidikForum in Hamm, wo aktuell ein Klimaanpassungskonzept entwickelt wird.
Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe
Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Bedrohung mehr, sondern Realität. Hitzeperioden, Starkregen und Extremstürme nehmen in ihrer Intensität und Häufigkeit spürbar zu. Das ist nicht nur eine ökologische oder technische Herausforderung, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Besonders deutlich zeigt sich das auch bei der Sozialen Arbeit: Viele unserer Angebote – von der pädagogischen Arbeit in Kitas über Betreuungsleistungen bis hin zur aufsuchenden Arbeit – sind unmittelbar auf stabile Umwelt- und Gesundheitsbedingungen angewiesen. Wenn die Temperaturen steigen oder Extremwetterereignisse unsere Infrastruktur bedrohen, betrifft das direkt die Qualität unserer Arbeit und die Sicherheit der Menschen, die wir begleiten.
Darum ist Klimaanpassung für Outlaw essentiel
Als sozialer Träger übernehmen wir täglich Verantwortung für Kinder, Jugendliche, Familien und vor allem sozial benachteiligte Menschen. Diese vulnerablen Gruppen sind von den Folgen der Klimakrise besonders stark betroffen, da sie oft weniger Ressourcen haben, um sich individuell anzupassen.
Für Outlaw ist die Entwicklung einer Klimaanpassungsstrategie ein notwendiger Schritt. Unser Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen, Belastungen zu reduzieren und die Handlungsfähigkeit unserer Organisation nachhaltig zu sichern. Wir wollen ein Umfeld schaffen, das unsere Klient:innen vor Risiken schützt und gleichzeitig ihre Entwicklung optimal fördert.
Vera Kalkhoff Leitung Team Nachhaltigkeit, betont im Video:
„Aus der Perspektive des Trägers ist es unsere Aufgabe, dass wir Klimaanpassung als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie im gesamten Unternehmen verbreiten und implementieren, so, dass alle Geschäftsfelder und auch die Verwaltung Vorschläge machen können und dann in die Umsetzung gehen."
Dafür sind entsprechende politische Rahmenbedingungen notwendig. Denn kleine Projekte können teilweise eingenständig realisiert werden. Für große, umfassende Veränderungen braucht es eine geeignete Förderung. Nur so können wir heute den Grundstein für eine zukunftsfähige soziale Arbeit legen, die auch in einer sich verändernden Umwelt stabil und unterstützend bleibt.
Strategie trifft Alltag: Mehr als nur bauliche Maßnahmen
Klimaanpassung bedeutet für uns, ein Gleichgewicht zu schaffen: Wir verbinden die langfristige strategische Ausrichtung auf Klimaresilienz mit den kurzfristigen, praktischen Entscheidungen im Alltag unserer Einrichtungen.
Dabei geht es um weit mehr als nur technische Lösungen oder neue Anstriche. Wir entwickeln Antworten auf drei Ebenen:
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Baulich & Technisch: Wie kühlen wir Räume? Wie gestalten wir Außenbereiche?
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Organisatorisch: Wie passen wir unsere Abläufe an neue klimatische Rahmenbedingungen an?
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Operativ: Wie gehen wir im täglichen pädagogischen Handeln mit Hitze oder Extremwetter um?
Franziska Fink, Beauftragte für Klimaanpassung bei Outlaw, betont in diesem Zusammenhang, dass die Klimakrise im Grund eine soziale Frage ist:
"Die Menschen, die sowieso schon weniger Ressourcen haben, die sind oft am stärksten betroffen, wenn es zum Beispiel extrem heiß wird oder wenn es Starkregen gibt. Und deshalb ist es unser Ziel, dass wir ein Konzept entwickeln, das wirklich auf die spezifischen Bedürfnisse unserer Zielgruppen und auch auf unsere Standorte eingeht.“
Unsere Mission: Von der Vision in die Umsetzung
Outlaw hat sich frühzeitig auf den Weg gemacht, um als sozialer Träger genau diese Verantwortung zu übernehmen. Seit Anfang 2025 bearbeiten wir das Thema intensiv im Rahmen des Förderprogramms „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“, dessen Projektträger die ZUG (Zukunft - Umwelt - Gesellschaft) gGmbH ist. Dazu kommen weitere Projektförderungen für die Entwicklung von Klimaanpassungs-Konzepten, so für die
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Kita Nordweg, Leipzig (abgeschlossen)
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Kita Mittelbruchzeile, Berlin (abgeschlossen)
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Ambulante Hilfen zur Erziehung, Emden (abgeschlossen)
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Wohngruppe Ludwig-Uhland-Straße, Emden (abgeschlossen)
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Stadtteilzentrum FeidikForum, Hamm
In der Leipziger Kita Nordweg wird die Theorie aktuell direkt in die Praxis übersetzt, dank der dritten Stufe des Förderprogramms. Das erarbeitete "Klimaanpassungskonzept" befindet sich in der Umsetzungsphase.
Alle Projekte werden gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Projektträgerin ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH. Mehr Informationen gibt es auf unserer Themenseite "Klimaanpassung".
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